Einer Hypothese zufolge, der Jahre wissenschaftlicher und klinischer
Forschung vorausgehen, entsteht Krebs durch eine Infektion mit einem
gewöhnlichem Pilz namens Candida albicans. Die gute Nachricht ist, dass
die Erkrankung mit einem wirkungsvollen, nicht patentierbaren
Antipilzmittel behandelt werden kann. Ein Bericht von Dr. Tullio
Simoncini (Onkologe).

© raresb – Fotolia.com – Petrischale mit Candida Albicans-Kulturen
Krebs durch Pilzinfektion?
Der Grundgedanke meiner Theorie besteht darin, dass Krebs keine
geheimnisvollen Ursachen hat (also keine genetischen, immunologischen
oder autoimmunologischen Gründe, wie sie die offizielle Onkologie
annimmt). Krebs wird von einer Pilzinfektion ausgelöst, deren
zerstörerische Kraft in den tiefen Gewebeschichten unterschätzt wird.
Jahrelange Beobachtungen
Die vorliegende Arbeit beruht auf der von vieljährigen Beobachtungen,
Vergleichen und Erfahrungen geprägten Überzeugung, dass der
Hauptauslöser für Krebs im schier unüberschaubaren Reich der Pilze zu
finden ist, im Reich jener Mikroorganismen also, die als die
anpassungsfähigsten, aggressivsten und höchstentwickelten in der Natur
gelten.
Ignoranz weit und breit
Ich habe diese Theorie den in Krebsfragen führenden Institutionen wie
dem Gesundheitsministerium, der Italienischen Onkologie-Vereinigung u.
a. schon mehrfach nahe zu bringen versucht, doch ich wurde ignoriert,
denn meine Theorie lässt sich nicht in die herkömmliche Auffassung
einfügen.
Ein internationales Publikum bietet mir nun die Möglichkeit, eine Ansicht über
Gesundheit zu teilen, die sich von der heute allgemein anerkannten, sowohl der offiziellen als auch der alternativen, unterscheidet.
Hippokratischer Eid im Widerspruch
Zwischen dem schulmedizinischen und dem hippokratischen Ideal besteht
ein Widerspruch. Die Position, die ich vertrete, verkörpert die
Schnittstelle dieser beiden Gesundheitsvorstellungen, da sie vom
konzeptuellen Standpunkt aus beiden Vorstellungen einen Nutzen sowohl
zugesteht als auch aberkennt, während sie zugleich darauf aufmerksam
macht, inwiefern beide Opfer einer allgemeinen, gleichgerichteten
Sprache sind.
Entartete Krankheiten durch Pilze
Dass Pilze die Ursache bei chronisch entarteten
Krankheiten
sein könnten, ist eine Theorie, die die moralischen Eigenschaften eines
Individuums und die Entstehung eines spezifischen Krankheitsbildes
miteinander verbinden und beide medizinischen Richtungen (die
schulmedizinische und die ganzheitliche) in Einklang bringen kann. Zudem
bietet diese Theorie sich als das von Viktor von Weizsäcker, dem Vater
der Psychomatik, lange gesuchte fehlende Bindeglied in der
psychosomatischen Medizin an.
Zieht man die Vielfalt der Formen in Betracht, die ein Pilz annehmen
kann, wird es möglich, die unterschiedlich hohe Pathogenität [
krankmachende Wirkung] in Beziehung zum Zustand der Organe, Gewebe und
Zellen des Wirtes zu setzen. Die verschiedenen Grade an Pathogenität
hingegen hängen ihrerseits wieder hauptsächlich vom Verhalten des
Individuums ab.
Trennung von Schulmedizin und Naturheilkunde kontraproduktiv

Jedes Mal, wenn das Heilungsvermögen einer psychophysischen
Lebensform überschritten wird, wird sie – selbst wenn man andere
mögliche Einflüsse mit berücksichtigt – der Aggression äußerer Stoffe
ausgesetzt, die unter anderen Umständen harmlos sind. Da zwischen
Stimmungslage und Krankheit unbestreitbar eine Beziehung besteht,
dürften die zwei für die Heilung unentbehrlichen Bereiche (Schulmedizin
und Naturmedizin) nicht mehr länger voneinander getrennt werden.
Lücken in den wichtigsten Theorien über die Ursachen von Krebs
Setzen wir uns mit
Krebs
auseinander, dem größten medizinischen Problem der Gegenwart, müssen
wir uns als erstes unsere Unwissenheit über dessen wirkliche Ursache
eingestehen. Ganz egal, auf welche Weise behandelt wird, ob
schulmedizinisch oder mit alternativen Methoden – Krebs und seine
Entstehung ist noch immer von einer Aura des Geheimnisvollen umgeben.
Onkologische Prinzip ein falscher Ansatz?
Die momentane Sackgasse lässt sich deshalb nur verlassen, indem wir
zwei wichtige Phasen durchlaufen: eine kritische, die die gegenwärtigen
Grenzen der Onkologie aufzeigt, und eine konstruktive, die
Behandlungsmethoden vorschlägt, die auf einem neuen Ausgangspunkt
beruhen.
In Übereinstimmung mit den jüngsten Thesen der
Wissenschaftsphilosophie, die ein kontrainduktives Vorgehen vorschlagen,
bei dem eine Lösungsfindung mit den herkömmlichen, weithin anerkannten
konzeptuellen Werkzeugen ausgeschlossen ist, kann es nur einen logischen
Ansatz geben: die Ablehnung des onkologischen Prinzips, das davon
ausgeht, dass Krebs durch eine Zellwachstums-Anomalie hervorgerufen
wird.
Wenn man aber diese grundsätzliche Theorie einer
Zellwachstums-Anomalie tatsächlich in Frage stellen würde, wären
sämtliche Folge-Theorien, die auf diesem Gedanken aufbauen, zwangsläufig
fehlerhaft. Demzufolge wären sowohl ein autoimmunologischer Vorgang –
wobei sich der Abwehrmechanismus des Körpers, der eigentlich für äußere
Angreifer vorgesehen ist, zerstörerisch gegen sich selbst richtet – als
auch eine Anomalie der genetischen Struktur, die am Entstehen von
Autodestruktion mitbeteiligt ist, ausgeschlossen.
Undurchsichtige Theorien
Der heute übliche Ansatz, Theorien zu entwickeln, die nicht eine,
sondern eine Vielzahl von Ursachen für die Entstehung von Onkogenen
(Krebs- Gene) verantwortlich machen, wirkt nicht selten wie ein alles
verhüllender Schleier, hinter dem sich nichts als eine Wand befindet. In
diesen Theorien werden endlos viele Gründe für Krebsentstehung
angeführt, die alle mehr oder weniger miteinander verbunden sind.
In Wirklichkeit bedeutet es nur, dass ein wirklicher Grund noch nicht
gefunden wurde. Der ewige Verweis aufs Rauchen, auf Alkohol, giftige
Substanzen, Ernährungs-, Stress- und seelische Faktoren ohne klar
definierten Zusammenhang bewirkt nicht nur Verwirrung und Resignation,
sondern verstärkt noch das Rätsel um diese Krankheit, von der sich
herausstellen wird, dass sie einfacher ist, als allgemein angenommen.
Genetisch bedingt: höchst Zweifelhaft

Die Vermutung von Molekularbiologen, genetische Einflüsse würden zur
Entstehung von Krebs führen, sollte kritisch geprüft werden.
Molekularbiologen sind Wissenschaftler, die kleinste Zellmechanismen
erforschen, im wirklichen Leben jedoch nie einen Patienten zu Gesicht
bekommen. Sämtliche medizinischen Gedankengebäude bauen auf diesen
Forschungen auf und leider auch alle heutigen Therapieformen.
Die Haupttheorie einer genetischen, neoplastischen Ursächlichkeit
[neoplastisch = Neubildung von Körpergewebe, Wucherung] wurde
empfindlich reduziert auf die Tatsache, dass normale
Zellwachstumsstrukturen und -mechanismen plötzlich und ohne bestimmten
Grund zu einem eigenständigen Verhalten fähig sind, das mit der normalen
Gewebetätigkeit nichts zu tun hat.
Behauptungen ohne Nachweis
Die Gene, die normalerweise eine positive Rolle beim Zellwachstum
spielen, werden unbestimmt als “Proto-Onkogene” bezeichnet, und die, die
das Zellwachstum hemmen, als “Tumor-Suppressor-Gene” oder “rezessive
Onkogene”. Sowohl endogene (nie nachgewiesene) als auch exogene
Zellbestandteile – d. h. jene krebserregenden Stoffe, auf die man immer
verweist – werden für die neoplastische Entartung des Gewebes
verantwortlich gemacht.
Schon nach oberflächlicher Prüfung dieser onkologischen Vorstellung
sollte jedoch klar werden, dass der ständige Verweis auf eine
unaufhaltbare genetische Hyperaktivität nichts anderes aufdecken kann
als die grenzenlose Beschränktheit, die das Fundament einer solchen
Denkweise bildet.
Ein jeder, der in diesem Gebiet arbeitet, wiederholt nur immer wieder
dieselbe Litanei einer genetisch bedingten Zellwachstums-Anomalie. Es
wäre weit nützlicher, nach neuen Horizonten und konzeptuellen Mitteln zu
suchen, mit denen man die wahre und einzige Ursache herausfinden kann.
Zurück zur Klassifizierungslehre
Wenn man ein krebserregendes Ens Morbi (Wesen der Krankheit) unter
dem Blickwinkel der Mikrobiologie linden will, sollte man zuerst zu den
grundlegenden Klassifizierungskonzepten der Biologie zurückkehren, ein
Gebiet, in dem übrigens bemerkenswert viel Unklarheit und
Unentschiedenheit herrscht.
Ausgehend von den Linne`schen Klassifizierungsgrundlagen, die die
Welt der Lebewesen in zwei große Reiche einteilen (das der Pflanzen und
das der Tiere), machte der deutsche Biologe Ernst Haeckel (1834 – 1919)
bereits im letzten Jahrhundert auf die Schwierigkeit der Kategorisierung
von Mikroorganismen aufmerksam.
Weder Tier noch Pflanze

Aufgrund ihrer spezifischen Eigenschaften und Merkmale können sie
nämlich weder dem Pflanzen- noch dem Tierreich zugeordnet werden. Für
diese Organismen entwickelte Haeckel ein drittes Reich, das er als
Protista, als das Reich der Urwesen, bezeichnete:
“Dieses riesige und komplexe Reich umfasst eine große Anzahl
Lebewesen, angefangen bei jenen mit subzellulärer Struktur wie
beispielsweise Viroide und Viren, die an den Rändern des Lebens
existieren, über Mycoplasmen, bis hin zu höher organisierten Lebewesen
wie Bakterien, Strahlenpilzen (Aktinomyceten), Schleimpilzen
(Myxomyceten), Pilzen (Fungi), Protozoen und vielleicht sogar einige
Mikroalgen.”
Gemeinsam ist diesen Organismen ihre Ernährungsweise, die, von
wenigen Ausnahmen abgesehen, in der direkten Absorbierung lösbarer
organischer Bestandteile besteht, und die sie von den Tieren und
Pflanzen unterscheidet. Tiere ernähren sich zwar auf ähnliche Weise,
aber sie nehmen feste organische Stoffe auf, die im Verdauungsprozess
umgewandelt werden. Pflanzen ernähren sich, indem sie organische
Substanzen mit Hilfe von Mineralstoffen und Sonnenenergie
synthetisieren.
Die heutige Biologie hat dieses Konzept des dritten Reiches, wenn
auch etwas differenzierter, übernommen. Einer behauptet sogar, der
Gruppe der Pilze müsse innerhalb des dritten Reiches ein eigenständiger
Bereich zugeordnet werden.
Pilze – eine eigene Lebensform
Wenn wir mehrzellige, Photosynthese betreibende Organismen (Pflanzen)
dem ersten Reich zurechnen, und die, die keine photosynthetischen
Pigmente besitzen (Tiere) dem zweiten Reich – und die Organismen beider
Reiche haben Zellen mit Zellkernen (Eukaryoten) -, und wenn wir dann
jene Einzeller, die weder
Chlorophyll
noch einen Zellkern besitzen (Prokaryoten) einem weiteren Reich
(Protisten) zuordnen, sollten die Pilze zweifelsfrei ein eigenes Reich
für sich haben, denn sie haben keine photosynthetischen Pigmente, können
ein- oder mehrzellig sein und verfügen über einen Zellkern.
Außerdem haben Pilze eine im Vergleich zu anderen Mikroorganismen
außergewöhnliche Eigenschaft: Sie weisen eine mikroskopische Grundform
auf, die so genannte Hyphe (Hyphen, griech.: “Gewebe” = fadenförmige
Zellen der Pilze), neigen aber zugleich zu bemerkenswertem Wachstum (bis
zu mehreren Kilogramm), während ihre Anpassungs- und
Fortpflanzungsfähigkeit bei jedweder Größe unverändert bestehen bleibt.
Von diesem Gesichtspunkt aus können Pilze nicht als echte Organismen
betrachtet werden, sondern als Zellhaufen Sui generis (eigener Gattung),
der organismisches Verhalten aufweist, denn jede einzelne Zelle behält
ihre eigene Überlebens- und ihre Fortpflanzungfähigkeit bei,
gleichgültig, in welcher Form sie existiert. So sollte auch deutlich
werden, wie schwierig es ist, sämtliche biologischen Abläufe in einer so
komplexen Lebensform genau zu bestimmen. Genau genommen gibt es in der
Mykologie (Wissenschaft von den Pilzen) auch heute noch viele Lücken und
bloße Zwischenlösungen bei der Klassifizierung.
Die Besonderheiten der Pilze
Es ist also lohnenswert, diese fremdartige Welt mit ihren
ausgefallenen Besonderheiten genauer zu untersuchen und das Augenmerk
auf jene Eigenheiten zu lenken, die für die Probleme der Onkologie
dienlich sein könnten.
Pilze leben heterotroph und benötigen deshalb für ihre
Ernährung,
zumindest was Stickstoff und Kohlenstoff betrifft, vorgeformte
Verbindungen. Eine dieser Verbindungen, einfache Kohlenhydrate wie z.B.
Monosaccharide (Glukose, Fruktose, Mannose), gehören zu den am
häufigsten verwerteten Zuckerarten. Das heißt, dass Pilze ihr ganzes
Leben lang abhängig von anderen Lebewesen sind, die sie sich für ihre
Ernährung zunutze machen müssen. Dies geschieht auf zwei Arten:
saprophytisch (indem sie sich von organischen Abfallprodukten ernähren)
oder parasitisch (durch direkten Angriff auf das Gewebe des Wirts).
Pilze vermehren sich auf unterschiedliche Weise: geschlechtlich,
ungeschlechtlich und durch Teilung. Diese verschiedenen Formen der
Vermehrung können oft gleichzeitig am selben Pilz beobachtet werden.
Letztlich führt alles zur Bildung von Sporen, wovon das Fortbestehen der
Art und ihre Verbreitung abhängen.
In der Mykologie gibt es ein Phänomen, das sich Heterokaryon nennt.
Es ist gekennzeichnet durch das Nebeneinander von normalen und
Mutations- Zellkernen in Zellen, deren Hyphen miteinander verschmolzen
sind. (Ein Heterokaryon ist also eine Zelle mit unterschiedlichen
Zellkernen, die sich in einer gemeinsamen Zellmembran befinden.)
Besorgniserregende Veränderungen
Die heutigen Phytopathologen (Phytopathologie = Lehre von den
Pflanzenkrankheiten) sind besorgt über die Entstehung von Individuen,
die sich genetisch sogar von den Eltern unterscheiden.
Dieser genetische Unterschied entstand durch Vermehrungszyklen, die
als parasexuell bezeichnet werden – bei denen sich also Lebewesen ohne
Meiose oder Geschlechtszellen fortpflanzen, indem sie Teile des Genoms
und damit Erbinformationen einer Spenderzelle auf eine Empfängerzelle
übertragen, die dort rekombiniert werden.
Mutationen durch Phytopharmaka
Tatsächlich hat der unüberlegte Gebrauch von Phytopharmaka schon
häufig zu Mutationen der Zellkerne von parasitären Pilzen mit der
anschließenden Bildung eines Heterokaryons geführt – und solche Pilze
wirken oft besonders krankmachend.
Millionen von Sporen sorgen für den Weiterbestand
Pilze können mehr oder weniger hakenartige Formen aus ihren Hyphen
bilden, die das Eindringen in den Wirt ermöglichen. Die Sporenbildung
kann so unermesslich groß sein, dass egal in welchem Zyklus der Pilz
gerade existiert, immer zehn Millionen, hundert Millionen, ja sogar
Milliarden Sporen vorrätig sind, die darauf warten, sich auszustreuen –
und zwar weit entfernt vom Ursprungsort. (Nur eine kleine Bewegung kann
beispielsweise zur augenblicklichen Streuung führen.)
Sporen sind ungewöhnlich resistent gegenüber äußeren Angriffen. So
verfallen sie bei ungünstigen Lebensbedingungen einfach in einen
Ruhezustand, manchmal jahrelang. Ihre Wiederbelebungsfähigkeit bleibt
jedoch unverändert.
Nach der Befruchtung geschieht die Sporenbildung am Apex der Hyphe in
einer so ungewöhnlichen Schnelligkeit (bei Idealbedingungen etwa wo
Mikronen pro Minute) und mit so hohem Verästelungsvermögen, dass eine
neue Apexregion in der Nachbarschaft manchmal schon innerhalb von 40 bis
60 Sekunden ensteht.
Ein Chamäleon im Körper

Die Form eines Pilzes ist nie festgelegt, vielmehr hängt sie von der
Umgebung ab, in der der Pilz sich entwickelt. So ist es zum Beispiel
möglich, dasselbe Myzelium in flüssiger Umgebung im einfachen isolierten
Hyphenstadium zu beobachten, aber auch in einer Form, wo die Zellhaufen
zunehmend dichter und fester werden, bis sich Filamente, Myzelstränge
und Pseudoparenchyme [sehr dichte Flechtgewebe der Fäden] bilden?
Umgekehrt kann man an unterschiedlichen Pilzen, die sich an dieselbe
Umgebung anpassen müssen, oft auch die gleiche Form beobachten. (Dies
wird Dimorphismus genannt.) Ein teilweiser oder völliger Wechsel der
Nährstoffe verursacht häufige Mutationen bei Pilzen, was wiederum ihre
hohe Anpassungsfähigkeit an verschiedenste Bedingungen beweist.
Wenn sehr ungünstige Nahrungsbedingungen herrschen, reagieren viele
Pilze mit einer Hyphenverschmelzung (mit den in der Nähe lebenden
Pilzen), denn die größere Physiologie ermöglicht ihnen, in der Umgebung
befindliches Nahrungsmaterial leichter zu entdecken. Diese Eigenschaft,
die statt auf Konkurrenz auf Zusammenarbeit abzielt, unterscheidet die
Pilze von anderen Mikroorganismen. Deshalb bezeichnet Buller sie auch
als soziale Organismen.
Tod erzeugt neues Leben
Wenn eine Zelle altert oder Schaden erleidet (z. B. durch ein Gift
oder ein Arzneimittel), zeigen Pilze, deren Zellwände eine Pore
aufweisen, eine Abwehrreaktion, die man als protoplasmischen Fluss
bezeichnet. Das bedeutet, dass sowohl Kern als auch Zytoplasma einer
beschädigten Zelle in eine gesunde hinüber fließt, wodurch sämtliche
biologischen Fähigkeiten der Zelle unverändert erhalten bleiben.
Die Phänomene, die das Verästeln der Ilyphen steuern, sind bis zum
jetzigen Zeitpunkt noch unbekannt. Entweder handelt es sich um eine
rhythmische Entwicklung oder um Bereiche, die, obwohl sie aus dem
Hyphensystem stammen, selbstregulierend, d. h. unabhängig vom Handeln
und Verhalten des übrigen Zellverbands funktionieren.
Pilze überlisten Abwehrmechanismen
Pilze können, um den Abwehrmechanismus des Wirtes zu überlisten,
ihren Stoffwechsel unendlich oft verändern. Diese Veränderungen werden
sowohl durch plasmische und biochemische Prozesse ausgelöst als auch
durch Hypertrophie (übermäßiges Wachstum) und eine starke Vergrößerung
jener Zellen, die angegriffen wurden.
Pilze sind derart aggressiv, dass sie nicht nur Pflanzen, tierisches
Gewebe, Nahrungsvorräte und andere Pilze angreifen, sondern sogar
Protozoen, Amöben und Fadenwürmer. Bestimmte Veränderungen an den Hyphen
ermöglicht Pilzen die Jagd auf Fadenwürmer.
Pilze können Würmer töten
Diese Veränderungen bestehen beispielsweise in Verkreuzungen der
Myzelstränge oder in Viskose- und Itingfallen, in denen die Würmer
hängen bleiben. In manchen Fällen ist der Pilz so aggressiv, dass er –
allein mit einem aus drei Zellschichten bestehenden Zellring – seinen
Griff verstärken und sein Opfer innerhalb kürzester Zeit fangen und
töten kann, ungeachtet des verzweifelten Kampfs des Opfers.
Schon die genannten Stichpunkte würden eine genauere Untersuchung der
Welt der Pilze rechtfertigen, vor allem wenn man bedenkt, dass das
derzeitige Verständnis über Pilzformen, -physiologie und -vermehrung
große Lücken und Schwächen aufweist, wie Biologen und Mikrobiologen
stets betonen.
Der Pilz, als stärkster und organisiertester Mikroorganismus, scheint
allem logischen Verständnis nach als Ursache für neoplasmische
Wucherungen in Frage zu kommen.
Die so genannten imperfekten Pilze (die diesen Namen tragen, weil man
über ihre biologischen Vorgänge zu wenig weiß) verdienen aufgrund ihrer
Gärungsfähigkeit eine besondere Aufmerksamkeit.
Die größte Krankheit der Menschheit könnte sich hinter einer kleinen
Ansammlung krankmachender Pilze verbergen. Im Grunde könnte sich der
Kreis durch einige einfache Herleitungen und Folgerungen schließen und
eine Lösung finden lassen.
Candida albicans – eine zwangsläufige und ausreichende Ursache für Krebs
In Anbetracht der Tatsache, dass unter den für Menschen schädlichen
Parasitenarten die Dermatophyten und Sporothrix (Sporotrichum) eine
extrem hohe Morbidität (Krankheitswahrscheinlichkeit) aufweisen und dass
Aktinomyzeten, Toluropsis und Histoplasma capsulatum erfahrungsgemäß
nur selten im pathologischen Zusammenhang auftauchen, kommt
Candida albicans als einziger Parasit für Tumor-Wucherungen in Frage.
Fragwürdige Ähnlichkeiten
Wenn wir einen Augenblick über die Eigenschaften von Candida albicans
nachdenken, stellen wir viele Ähnlichkeiten mit neoplastischen
Krankheiten fest. Die augenscheinlichsten sind:
- ein ubiquitäres [überall) Andocken, d.h. kein Organ und kein Gewebe wird verschont;
- die Abwesenheit von Hyperpurexie (extrem hohes Fieber);
- die unzusammenhängende und indirekte Einbeziehung der unterschiedlichsten Gewebe;
- der fast ausschließlich herdförmige Angriff;
- die fortschreitende Entkräftung;
- eine Refraktivität gegenüber allen Behandlungsmethoden;
- die Begünstigung der Wucherung durch eine Vielzahl zusätzlicher Faktoren;
- die symptomatische Grundform mit der Neigung zum Chronischen.
Aus all diesen Gründen hat dieser Pilz, der nur wenige Mikrometer
misst und mit heutigen Versuchsgeräten nicht nachgewiesen werden kann,
ein außergewöhnlich hohes und breit gefächertes pathogenes Potential und
darf vom klinischen Gesichtspunkt aus einfach nicht vernachlässigt
werden.
Allerdings ist die heutige Form der nosologischen Klassifizierung
nicht ausreichend, denn wenn wir die möglicherweise endlosen
parasitischen Strukturen nicht mitdenken, ist diese Klassifizierung viel
zu vereinfachend und einengend.
Pilze verstecken sich
Wir müssen deshalb spekulieren, dass Candida, sobald es vom
Immunsystem des Wirtes oder einem herkömmlichen Anti-Pilz-Mittel
angegriffen wird, nicht auf die normale, vorgesehene Weise reagiert,
sondern sich stattdessen verteidigt, indem es sich in immer kleinere und
nicht mehr zu unterscheidende Bestandteile umwandelt, die ihre
Fortpflanzungsfähigkeit beibehalten, dem Wirt und diagnostischen
Analysen aber verborgen bleiben.
Das Verhalten von Candida könnte man als geschmeidig bezeichnen. Bei
guten Bedingungen wächst Candida auf Epithelgewebe [Deck- und
Drüsengewebe]; und sobald dann die Gewebereaktion eingesetzt hat,
verändert es sich in eine Form, die zwar weniger produktiv ist, aber
immun gegenüber den Angriffen des Wirtes: in die Spore.
Pilze bilden Kolonien
Erfolgen dann subepitheliale Behandlungen bei gleichzeitiger größerer Areaktivität, dringt die Spore tiefer in das
Bindegewebe ein und gelangt dabei in einen so immunen Zustand, dass eine Kolonienbildung sich nicht mehr verhindern lässt.
Pilze verändern in Form und warten auf die nächste “Gelegenheit”
Candida profitiert also davon, seine Form ändern zu können, eine
Fähigkeit, die es je nach Schwierigkeit der Lage einsetzt: in der
Ernährung beispielsweise, um seine biologische Nische zu verlassen.
Somit kann Candida sich also bis zu seiner Reifung entweder im Boden
ausbreiten, in der Luft, im Wasser, in der Vegetation oder anderswo, wo
es keinerlei Antikörper-Reaktion gibt.
Im Epithelgewebe hingegen nimmt es eine Mischform an, die sich in dem
Moment, wo die tieferen Epithelschichten durchdrungen werden, zu einem
einzigen Sporenbestandteil verkleinert und sich später, wenn eine
Gewebe-Areaktivität herrscht, wieder vergrößert.
Nahezu erfolglose Untersuchungen
Für eine gründlichere Untersuchung würde der erste notwendige Schritt
darin bestehen, nachzuvollziehen, ob und in welchem Ausmaß die Spore
sich verändert, welche Mechanismen sie anwendet, um sich selbst oder
seinen parasitischen Charakter zu verbergen, oder ob sie eine neutrale
Ruhehaltung einnehmen kann, die es dem
Immunsystem schwer bis sogar unmöglich macht, den Eindringling zu bemerken.
Leider sind wir heute noch nicht im Besitz der geeigneten Mittel,
weder der theoretischen noch der technischen, um diese und ähnliche
Fragen zu beantworten, d. h. die einzigen sicheren Anhaltspunkte können
nur aus klinischer Beobachtung und Erfahrung kommen. Selbst wenn sie uns
keine sofortigen Lösungen anbieten, regen sie doch zumindest zu
weiteren Fragestellungen an.
Schwierige Ortung
Angenommen Candida albicans wäre der Auslöser für Tumorentwicklungen –
dann müsste eine gezielte Behandlung nicht nur die statische und
makroskopische Form dieses Pilzes, sondern eben auch seine
ultramikroskopische Form berücksichtigen, ganz besonders in seiner
dynamischen Valenz, d. h. hinsichtlich seiner Vermehrung.
Höchstwahrscheinlich sind die Stellen, die in einer Behandlung anvisiert
und angegriffen werden sollten, jene, an denen der Pilz seine Form
verändert.
Nur auf diese Weise kann eine
Entgiftung
vorgenommen werden, die die gesamte Bandbreite der Wachstumsformen
umfasst, die der Pilz annehmen kann: die parasitische, die vegetative,
die Sporenform, die ultradimensionale und, um bis zur Grenze zu gehen,
die virale Form.
Cremes und Salben helfen nicht
Wenn wir vor den offensichtlichsten Zeichen die Augen verschließen,
werden wir diese rätselhaften Tumormassen noch ewig mit Cremes und
Salben behandeln (wie bei Dermatomykosis und
Schuppenflechte)
oder sie mit viel zu kruden Methoden zu bekämpfen versuchen
(chirurgisch oder mit Strahlen- oder Chemotherapie), was jedoch nur dazu
führt, dass wir ihre Ausbreitung, die in der myzelialen Form schon hoch
ist, damit noch begünstigen.
Warum aber, könnte man fragen, vermuten wir eine andere und erhöhte
Aktivität von Candida albicans, obwohl es so ausführlich in seinen
pathologischen Formen beschrieben wurde? Weil seine Erforschung sich
eben nur auf den pathogenen Zusammenhang erstreckt, d. h. nur in
Beziehung zum Epithelgewebe.
Hoher Agressionswert
In Wirklichkeit besitzt Candida einen hohen Aggressionswert und
reagiert je nach anvisiertem und befallenem Gewebe anders. Nur im
Bindegewebe und seiner Umgebung, nicht aber in den differenzierten
Geweben, findet Candida die Bedingungen, die ihm eine unbegrenzte
Ausbreitung ermöglichen.
Wenn wir einmal über die Grundfunktionen des Bindegewebes nachdenken,
wird das auch verständlich. Sie liegen in der Bereitstellung und dem
Transport von Nährstoffen an die Zellen und den gesamten Organismus. Das
Bindegewebe lässt sich als Umgebung betrachten, die außerhalb der
differenzierten Zellen liegt, wie z. B. der Nerven- oder Muskelzellen.
Und in diesem Kontext findet der Nahrungswettbewerb statt.
Auf der einen Seite stehen die Zellteile des Organismus, die alle
Formen von Angriffen zu bekämpfen versuchen, und auf der anderen Seite
die Pilzzellen, die immer größere Mengen an Nährstoffen zu absorbieren
versuchen, weil sie ihrer biologischen Pflicht gehorchen müssen, immer
größere und weiter verstreute Massen und Kolonien zu bilden.
Die Theorie der Entstehung
Wenn wir alle für Wirt und Angreifer wichtigen Faktoren miteinander
in Verbindung bringen, können wir eine Theorie über die Entstehung von
Kandidose (alle Infektionskrankheiten durch Candida) entwickeln.
Erstes Stadium: Intakte Epithelgewebe, Abwesenheit schwächender Faktoren. Candida kann nur als Saprophyt leben.
Zweites Stadium: Nicht-intakte Epithelgewebe
(Erosionserscheinungen, Abschürfungen o. Ä.), Abwesenheit schwächender
Faktoren, zeitweilige ungewöhnliche Bedingungen (
Übersäuerung,
Stoffwechselstörung, mikrobielle Störung). Candida vermehrt sich
oberflächlich ( klassische, sogenannte “oberflächliche” Mykose, entweder
äußerlich oder innerlich).
Drittes Stadium: Nicht-intakte Epithelgewebe,
Anwesenheit schwächender Faktoren (Gift, Strahlung, Trauma,
neuropsychische Faktoren o.Ä.). Candida gelangt tiefer in die
subepithelialen Schichten, von wo aus es durch das Blut- und Lymphsystem
in den gesamten Organismus transportiert wird (innere, sogenannte
“systemische” Mykose).
Die ersten beiden Stadien sind am besten untersucht und weitgehend
verstanden, das dritte Stadium jedoch, und obwohl es in seiner ganzen
Formenvielfalt beschrieben wurde, wird auf eine friedfertige Form von
Saprophytismus reduziert. Das ist logisch gesehen inakzeptabel, denn
niemand kann die Harmlosigkeit von Pilzzellen in den tieferen Bereichen
eines Organismus beweisen.
Die Vermutung, dass Candida nach dem erfolgreichen Durchdringen der
tieferen Gewebeschichten das gleiche saprophytische Verhalten wie beim
intakten Gewebe zeigt, ist fragwürdig, da diese Vermutung durch Konzepte
gestützt werden müsste, die völlig abhängig vom Zufall wären.
Stimmen die Vorgaben noch?
Man verlangt von uns, zwei Dinge a priori zu akzeptieren:
a) dass das Bindegewebe (bzw. die verbindenden Bereiche des Gewebes) sich nicht zur Ernährung von Candida eignet. Und
b) an die allgegenwärtige Stärke des körperlichen Abwehrsystems zu
glauben, und zwar gegenüber einem Organismus, der aggressiv ist, aber
verwundbar wird, sobald er sich in den tieferen Gewebeschichten
eingenistet hat.
Bezüglich Punkt a fällt es schwer, sich vorzustellen, dass ein
Mikroorganismus, der sich so gut an jegliches Substrat anpassen kann, in
der menschlichen organischen Materie keinerlei Substanzen finden soll,
die als Nahrung dienen könnten; ebenso erscheint es fragwürdig
anzunehmen, dass das Abwehrsystem des menschlichen Körpers zu jeder
Sekunde des Lebens hundertprozentig funktioniert.
Die Annahme b wiederum, dass ein Krankheitserreger wie ein Pilz – der
aggressivste bekannte Mikroorganismus – dazu neigt, in einen
Ruhezustand überzugehen und verwundbar zu werden, hat schon etwas von
Unverantwortlichkeit.
Es ist deshalb dringend notwendig, anhand der obigen Überlegungen die
Gefährlichkeit dieses Krankheitserregers zu erkennen, der, unabhängig
von den Bedingungen des Wirtsorganismus, eine Vielfalt
unterschiedlichster Formen annehmen kann (sowohl biochemisch als auch in
seiner Struktur).
Der Pilz breitet sich umso stärker aus, wenn das Gewebe, das als Wirt
dient, weniger eutroph und damit auch weniger reaktionsfähig wird.
Gutartige Tumore
Es ist wichtig, kurz über die Klasse der gutartigen Tumore zu
sprechen. Ein Thema, das in der allgemeinen Pathologie immer wieder
auftaucht, aber meist viel zu schnell beiseite geschoben oder übersehen
wird, weil es normalerweise weder Sorgen noch Probleme bereitet. Es
bildet damit eins jener grauen Felder, die selten einmal mit einem
frischen, sachlichen Blick bedacht werden.
Wird ein gutartiger Tumor nicht als voll entwickelter Tumor
betrachtet, wäre es dienlich, ihn auch in einem entsprechenden
nosologischen System einzuordnen.
Wird er stattdessen vollkommen der neoplastischen Pathologie
zugerechnet, wäre es wichtig, seinem aggressionsfreien Charakter
Beachtung zu schenken und die Gründe dafür herauszufinden.
Im letzteren Fall wird offenkundig, dass die These, der Körper würde
zur Autophagozytose (Zellfunktion, bei der die Zelle ihre eigenen
Bestandteile abbaut) neigen, in immer mehr Nöten und Schwierigkeiten
hineinschlittern und extrem unwahrscheinlich werden würden.
Im Falle der Pilze ist im Gegensatz dazu das Rätsel, warum es gut-
und bösartige Tumore gibt, erschöpfend gelöst, weil beide den gleichen
ätiologischen Ursprung haben.
Die Bösartigkeit des Krebses
Die Gut- oder Bösartigkeit von Krebs hängt von der Reaktionsfähigkeit
des Gewebes eines bestimmten Organs ab, die sich darin äußert,
Pilzzellen abzukapseln und sie daran zu hindern, größere Kolonien zu
bilden. Dies funktioniert am ehesten, wenn es mehr differenzierte Zellen
als Bindegewebe gibt.
Zwischen den immunen, starken Geweben und den wehrlosen Bindegeweben
gelegen, bilden die differenzierten Binde-Bereiche (insbesondere die
Drüsenbereiche) jene Mitte, die Angriffen gegenüber weniger verwundbar
ist, da sie über eine gute Verteidungsfähigkeit verfügt.
Drüsengewebe schützt
Und unter solchen Bedingungen bilden sich gutartige Tumore, d. h.
dort, wo das Drüsen-Bindegewebe hypertrophe und hyperplastische
(gewucherte) Zellbarrikaden zum Schutz gegen die Parasiten gebildet hat.
Im Magen und in den Lungen jedoch, wo es keine besonderen
Drüsenbereiche gibt, ist das Organ, weil es nur wenig Verteidigungskraft
hat, den Angreifern ausgeliefert.
Weiterhin ist wichtig zu erwähnen, dass einige Formen systemischen
Pilzbefalls weder zu einer bösartigen noch einer gutartigen
Tumorentwicklung führen, sondern zu einer besonderen Art gutartigen
Tumors (spezielle degenerierte Modifikationen), was in Organen geschehen
kann, die keine eigene Drüsenstruktur aufweisen, aber
nichtsdestoweniger in ihrem Bindegewebe angegriffen wurden, wenn auch in
eingeschränkter Weise.
Und wirklich – wenn wir Multiple Sklerose, SLA, Schuppenflechte, knotenförmige
Panarthritis
usw. untersuchen, kann man erkennen, dass die dreidimensionale
Entwicklung des Pilzes tatsächlich eine Begrenzung erfahren hat, und
zwar von der anatomischen Beschaffenheit des angegriffenen Gewebes, das
nur eine längslaufende Ausbreitung gestattet.
Wenn wir noch einmal vor Augen holen, dass Areaktivität die
Voraussetzung dafür ist, dass ein neoplastischer Auswuchs in einem
Organismus stattfinden kann, sollte man auch darauf hinweisen, dass jede
äußere und innere Komponente, die die
Gesundheit
eines Organismus, eines Organs oder eines Gewebes beeinträchtigt, die
Fähigkeit hat, zum Onkogen zu werden. Jedoch weniger einer immanenten
Zerstörungskraft wegen, sondern vielmehr aufgrund allgemeiner Umstände,
die das Gedeihen des Pilzes (und damit des Tumors) begünstigen.
Dann findet das kausale Netz, das in der Onkologie so oft
heraufbeschworen wird und toxische, genetische, immunologische,
seelische, geographische, moralische, soziale und andere Faktoren
beinhaltet, eine korrekte Klassifizierung nur im Hinblick auf
Pilzinfektionen, bei denen die diachrone und zahlenmäßige Summe
schädlicher Einflüsse noch zusätzlich zu der äußeren Aggression als
unterstützende Faktoren hinzutreten.
Herkömmliche Behandlungsmethoden vs. Anti-Pilz-Therapie
Die theoretische Grundlage der Tumor-Pilz-Äquivalenz bietet uns einen
Schlüssel für die Deutung der Krankheit und wirft Fragen hinsichtlich
heutiger Behandlungsmethoden auf. Diese Methoden sind onkologisch und
antimykotisch (wird nur oberflächlich angewendet).
Wenn man einem Krebspatienten gegenübersitzt und weiß, dass die
herkömmlichen onkologischen Behandlungen nicht die Ursachen bekämpfen
und nur gelegentlich Erfolg zeigen, in den meisten Fällen jedoch
zerstörerische Auswirkungen haben – welcher Weg ist dann der beste?
Chirurgische Eingriffe wenig Erfolg versprechend

Handelt es sich bei Krebs tatsächlich um einen
Pilzbefall,
dann sind chirurgische Eingriffe wegen des invasiven Charakters und der
hohen Streufähigkeit der Pilz-Ansammlungen nur wenig Erfolg
versprechend. Der Erfolg eines chirurgischen Eingriffs ist dann eng an
den jeweiligen Fall gebunden und nur dann hilfreich, wenn man die
gesamte Pilzkolonie auf einmal entfernen könnte (was funktioniert, wenn
eine ausreichende Abkapselung stattfindet, aber nur, wenn es sich um
gutartige Tumore handelt).
Chemotherapien mit negativen Folgen
Chemo- und Strahlentherapie haben fast ausschließlich negative Folgen
– nicht nur wegen ihrer besonderen Wirkungslosigkeit, sondern auch
wegen ihrer hohen Giftigkeit und Schädlichkeit für die Gewebe, was
wiederum die Aggressivität des Pilzes begünstigt.
Im Gegensatz dazu würde eine Anti-Pilz und damit eine
Anti-Tumor-Therapie sowohl die Bedeutung des Bindegewebes als auch die
komplexe Vermehrungsfähigkeit der Pilze berücksichtigen. Nur wenn der
Pilz auf der gesamtem Bandbreite seiner möglichen Wachstumsformen
angegriffen wird – und zwar an jenen Punkten, wo er hinsichtlich seiner
Ernährung am verwundbarsten ist – gäbe es eine Hoffnung, ihn aus dem
menschlichen Organismus zu entfernen.
Wie Dr. Simoncini Krebs behandelt
Der erste Schritt zur Behandlung eines Krebspatienten sollte deshalb
sein, Wiederherstellungsmaßnahmen einzuleiten die die allgemeine
Körperabwehr stärken (Ernährung, Stärkungsmittel, geregelte Rhythmen und
Lebensfunktionen).
Der Übersäuerung entgegnen

Wenn wir über die leider noch nicht existierende Möglichkeit einer
Heilung durch Arzneimittel nachdenken, wäre es angebracht, nicht nur ein
Mittel finden zu wollen, das streufähig und damit sehr wirksam ist,
sondern auch die hohe Empfindlichkeit von Candida gegenüber
Natriumhydrogencarbonat zu berücksichtigen (z.B. bei Mundkandidose bei
Babys, die gestillt werden).
Das stimmt mit der Tatsache überein, dass Candida sich besonders gut in saurer Umgebung vermehrt.
Theoretisch würde das bedeuten, dass wir die Tumormassen tatsächlich
schrumpfen sehen könnten, sobald es Behandlungsmöglichkeiten gäbe, die
den Pilz in direkten Kontakt mit hohen Dosen von Natriumhydrogencarbonat
(NaHCO3) bringen.
Genau das geschieht auch bei vielen Tumorarten, die z.B. im Dickdarm
und in der Leber vorkommen – vor allem aber in Magen und Lunge. Der
Magen trägt insbesondere aufgrund seiner “externen” anatomischen Lage
zur Rückbildung des Pilzes bei, und die Lunge durch ihre Fähigkeit,
Natriumhydrogencarbonat weit in die Bronchien hinein zu verstreuen.
Zudem spricht sie gut auf allgemeine Kräftigungsmaßnahmen an.
Bei Patienten, an denen auf diese Weise ein Therapieversuch
unternommen wurde, klangen die Symptome ab und die Werte normalisierten
sich wieder. Wichtig ist zu betonen, dass diese Fälle nur ein Beispiel
dafür sind, die Komplexität medizinischer Probleme anders und neu zu
erfassen, ganz besonders in der Onkologie.
Kritische Betrachtungen:
Es scheint mir angebracht, alles neu und konkret in der neolastischen
Pathologie Auftauchende kritisch und selbstkritisch zu analysieren. Wenn
man sich nämlich näher mit diesem therapeutischen Ansatz befasst,
erkennt man, dass er unabhängig von seiner tatsächlichen Wirksamkeit den
Wert einer innovativen Theorie besitzt.
Zuallererst stellt er die heutige Methodologie in Frage und damit vor
allem deren Annahmen und Vermutungen. Als zweites bietet er eine
konkrete Alternative zu jenem Berg an Vermutungen und einer
gegenwärtigen geistigen Haltung, die zwar verbindlich klingt, aber zu
allgemein und damit nutzlos ist.
Die Erkennung einer Krebsursache würde, alle landläufigen Vorbehalte
einberechnet, jenen Schritt nach vorn bedeuten, der unentbehrlich ist,
um aus der Untätigkeit herauszufinden, die durch fehlende Ergebnisse
entstanden ist. Dieses Fehlen ist für ein medizinisches Verhalten
verantwortlich, das viel mehr auf Glauben aufbaut als auf Überzeugungen.
Wenn ein unkonventioneller medizinischer Ansatz manchen Patienten
größeren Nutzen bringen kann als herkömmliche Behandlungsmethoden, und
wenn man nützliche Ergebnisse vorweisen kann, sollte uns das anspornen,
weiterzuforschen und eine bevormundende Haltung zu vermeiden, die
einschränkend und unproduktiv ist.
Wir sollten deshalb darüber diskutieren, ob Natriumhydrogencarbonat
der wirkliche Grund für die Heilungen ist, oder ob diese Heilungen
aufgrund des Zusammenspiels verschiedener Ursachen geschehen sind, als
Folgen neuropsychischer Faktoren oder sogar als Folgen von etwas
komplett Unbekanntem.
Außer Frage steht zumindest die Tatsache, dass eine bestimmte Anzahl
von Menschen, indem sie nicht die herkömmlichen Behandlungsmethoden
angewendet haben, wieder zu einer Normalität ohne Leiden und ohne
Verstümmelung zurückkehren konnten.
Die Botschaft dieser Erfahrung sollte deshalb der Aufruf sein, nach
Lösungen zu forschen, die mit der hippokratischen Pflicht, Menschen zu
heilen, einhergehen. Wir sollten uns also dazu angeregt fühlen, unsere
heutigen onkologischen Behandlungsmethoden, die ein unvermeidliches
Leiden einschließen, kritisch einzuschätzen.
Wenn wir bösartige Tumore, die nur in Ausnahmefällen oder nie geheilt
werden (wie etwa Lungen- und Magenkrebs) und die Tumore, die an der
Grenze zur Gutartigkeit liegen (wie die Mehrheit der Schilddrüsen- und
Prostatatumore) in eine gemeinsame Gruppe eingliedern oder zusammen mit
jenen, die trotz Chemotherapie einen eigenständigen positiven Ausgang
nehmen (z.B. Kinderleukämie) – so ist diese Art Gliederung abwegig und
irreführend.
Sie scheint den einzigen Zweck zu verfolgen, einen Konsens
herbeizuzwingen, der andernfalls weder auf intellektuelle noch auf
ethische Weise zu rechtfertigen ist.
Die Tatsache, dass die moderne Medizin nicht nur keine ausreichenden
Erklärungskriterien anbieten kann, sondern sogar gefährliche Methoden
anwendet, die – auch wenn sie in gutem Glauben geschehen –
gesundheitsschädlich und sinnlos sind, sollte uns alle dazu antreiben,
nach humanen und logischen Alternativen zu suchen.
Gleichzeitig ist es wichtig, mit großer Sorgfalt. Offenheit und
logischem Verstand jede Theorie oder jeden Gesichtspunkt in Betracht zu
ziehen, der versucht, den Kampf gegen diesen Tumor anzutreten, der ein
monströses und unmenschliches Joch ist.
Deshalb soll ein Dank an all jene gehen, die sich der Schädlichkeit
herkömmlicher Behandlungsmethoden bewusst sind und fortwährend
versuchen, alternative Lösungen zu finden.
Menschen wie Di Bella, Govallo und andere zeigen, obwohl sie auf den
wenig verheißungsvollen Grundlagen der Schulmedizin arbeiten (und auf
diese Weise eine ausgesprochen angepasste Denkweise demonstrieren)
dennoch gesunden Menschenverstand, indem sie versuchen, das Leiden ihrer
Patienten durch schmerzfreie Methoden zu lindern, obwohl sie im Dunkeln
tappen, was die wirklichen Ursachen von Krebs angeht.
In alternativer Hinsicht wäre es nötig, einen neuen Ansatz für
Experimente im onkologischen Feld zu entwerfen: Einen Ansatz, der
epidemiologische, ätiologische, pathogene, klinische und therapeutische
Forschung mit einer reformierten Mikrobiologie und Mykologie verbindet,
und der uns zu der bereits dargelegten Folgerung führt: dass der Tumor
ein Pilz ist. Candida albicans.
Die Entdeckung, dass nicht nur Tumore, sondern auch die Mehrheit
aller chronisch entarteten Krankheiten möglicherweise auf einen Pilz
rückführbar wären, würde einen Quantensprung darstellen, der, indem er
das medizinische Denken revolutioniert, die Lebenserwartung und
Lebensqualität in hohem Maße verbessern würde.
In Zusammenhang damit könnte man auch eine größere Bandbreite von
Pilzparasiten anerkennen (z.B. bei Erkrankungen der Bindegewebe, bei
multipler Sklerose, bei Schuppenflechte, bei einigen Epilepsiearten, bei
Diabetes Typ 2 u. v. a.).
Das Reich der Pilze, jener komplexesten und aggressivsten
Mikroorganismen, ist viel zu lange umgangen und nicht beachtet worden.
Die Hoffnung dieser Arbeit liegt darin, das Bewusstsein für die Gefahren
durch diese Mikroorganismen zu schärfen, sodass die Mittel der Medizin
sich nicht nur in Sackgassen verbrauchen, sondern gegen die wirklichen
Feinde des menschlichen Organismus wenden können: gegen äußere
Infektionserreger.
Nachtrag: Ein Kommentar zur Krebsbehandlung
Schlussfolgerungen aus meiner Hypothese,
dass es sich bei Krebs um einen Pilz handelt, der mit Natriumhydrogencarbonat ausgerottet werden kann:
- 80 Jahre Genforschung waren umsonst, unter der besonderen
Berücksichtigung, dass die genetische Theorie über Krebs nie bewiesen
wurde.
- Der Tod und das Leiden von Millionen, wenn nicht Milliarden Menschen war umsonst.
- Die Milliarden Dollar, die für Chemotherapie, Strahlentherapie usw. ausgegeben wurden, waren umsonst.
- Die Würdigungen und Preise, die an angesehene Wissenschaftler gingen, sind umsonst.
- Der Onkologe könnte von einem Hausarzt ersetzt werden.
Die Pharmaindustrie wird riesige finanzielle Verluste erleiden.
(Natriumhydrogencarbonat ist nicht teuer und könnte auf keinen Fall
patentiert werden.)
Seit 20 Jahren sind Menschen durch meine Methoden geheilt worden.
Viele meiner Patienten haben sich komplett wieder vom Krebs erholt,
selbst in Fällen, die klassische Onkologie aufgegeben hatte.
Wenn Sie mit Dr. Simoncini in Kontakt treten wollen, finden Sie
hier seine Webseite.
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Gruß an die Gesunden
TA KI
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Gruß an die schulmedizinischen Alternativmethoden
Der Honigmann