(Zentrum der Gesundheit) – Kokoswasser ist in exotischen Gefilden ein
altbekannter Durstlöscher und gleichzeitig ein isotonischer Drink. Die
junge grüne Kokosnuss wird mit der Machete gekappt und mit einem
Strohhalm ausgetrunken. Inzwischen gibt es die jungen Kokosnüsse auch im
europäischen Handel – oder aber man kauft sich das Kokoswasser im
Tetrapack. Kokoswasser – so die kursierenden Informationen – soll
insbesondere vier Zwecke erfüllen: Es soll ein gesunder Durstlöscher
sein, es soll viele Vitamine enthalten, es soll Quecksilber entgiften
und es soll ein begnadeter Iso-Drink für Sportler sein. Was stimmt
davon? Und was nicht?

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Kokoswasser – Natürlicher Iso-Drink aus der Kokosnuss
Kokoswasser stammt – genau wie die Kokosmilch – ebenfalls aus der Kokosnuss, hat aber mit
Kokosmilch
ansonsten nichts zu tun. Kokosmilch ist das mit Wasser gemixte und
danach ausgepresste weisse Fruchtfleisch der reifen Kokosnuss.
Kokoswasser hingegen wird aus der jungen noch grünen und unreifen
Kokosnuss gewonnen. Zwar ist auch in den reifen Kokosnüssen noch ein
wenig Kokoswasser enthalten. Je jünger und unreifer die Kokosnuss aber
ist, umso weniger Fruchtfleisch, dafür umso mehr Kokoswasser enthält
sie. Mit bis zu einem halben Liter Kokoswasser pro Nuss kann man
rechnen.
Inzwischen ist das Kokoswasser in Europa als natürlicher Iso-Drink
fast überall in Tetrapacks erhältlich. Es stammt meist aus Kokosnüssen,
die schon im Alter von 6 bis 7 Monaten geerntet werden. Reife Kokosnüsse
werden erst nach 12 bis 14 Monaten geerntet.
Kokoswasser – Fettfreier und kalorienarmer isotonischer Drink
Während das Nussfleisch der reifen Kokosnuss sehr fettreich ist und
entsprechende Kalorienmengen liefert, gilt das fast fettfreie
Kokoswasser als kalorienarmer Drink mit nur 17-20 kcal pro 100 ml.
Aufgrund seiner isotonischen Eigenschaften ist das Kokoswasser überdies
ein interessantes und leckeres Erfrischungsgetränk für Sportler und kann
gleichzeitig zur natürlichen Optimierung der Mineralstoffversorgung
eingesetzt werden.
“Isotonisch” bedeutet: Das Verhältnis von
Nährstoffen
zur Flüssigkeit entspricht in etwa dem des menschlichen Blutes. In
äussersten Notfällen wurde daher in den Tropen das Kokoswasser auch
schon
als Blutserumersatz verwendet. Schliesslich kommt es nicht nur isotonisch, sondern auch völlig steril und sauber aus der Nuss.
Isotonische Getränke werden besonders von Sportlern konsumiert. Zwar
würde bei “normalen” sportlichen Aktivitäten von bis zu einer Stunde
auch einfach Wasser genügen. Doch wer länger radelt, rennt, rudert etc.,
kann einem Leistungsabfall mit Iso-Drinks zuvorkommen. Davon sollte man
dann – so Experten – alle 15 bis 20 Minuten 150 ml oder mehr trinken.
Was sollte ein Iso-Drink genau enthalten?
Neben Wasser sollte ein Iso- oder Sport-Drink auch eine relativ hohe
Natriummenge enthalten. Natrium sorgt dafür, dass die Flüssigkeit
schneller vom Körper resorbiert werden kann. Kohlenhydrate in Form von
Glucose und Fructose sind ebenfalls erwünscht, damit es nicht zu einem
plötzlichen Blutzuckerabfall und damit einem Leistungstief kommt. Das
ideale Verhältnis dieser beiden Einfachzucker wird mit 2 zu 1 angegeben.
Ideal deshalb, weil mit diesem Verhältnis mehr Kohlenhydrate vom Körper
aufgenommen werden können und man sich davon dann auch mehr Leistung
erhofft.
Bei den geläufigen Iso-Drinks kommen jetzt noch weitere, aber vollkommen nutzlose, wenn nicht gar schädliche Stoffe hinzu:
Säuerungsmittel,
synthetische Vitamine,
künstliche Süssstoffe,
Aromen, Stabilisatoren,
künstliche Farbstoffe und Kohlensäure.
Im Kokoswasser nun sind alle für einen Iso-Drink erforderlichen
Zutaten enthalten, gleichzeitig fehlen die genannten künstlichen Zusätze
völlig – zumindest dann, wenn man das Kokoswasser direkt aus der Nuss
trinkt oder beim Kauf von Kokoswasser auf eine 100 Prozent reine
Qualität achtet.
Kokoswasser – Die Nährwerte
(beziehen sich alle auf 1 Glas Kokoswasser mit 250 ml)
Natrium: Die Natriumwerte im Kokoswasser schwanken
stark – und zwar auch bei Kokosnüssen gleichen Alters. Sicher spielen
hier das Herkunftsland, die Witterung und die Bodenqualität eine Rolle.
Auch unterscheiden sich in manchen Werten Kokosnüsse aus dem Binnenland
von jenen, die an der Küste wachsen.
Pro Glas Kokoswasser sind etwa 120 und 250 mg Natrium angegeben. In
herkömmlichen Sport- und Elektrolytgetränken werden ebenfalls etwa 100
bis 250 Milligramm Natrium pro 250 ml zugesetzt.
Zucker: Der kokoswassereigene Zuckergehalt liegt bei
5 bis 7,5 Gramm pro Glas. Die Zuckerzusammensetzung ist überdies für
ein Elektrolytgetränk hervorragend. Der Glucoseanteil liegt bei 50 %,
der Fructoseanteil bei 15 % und der Saccharoseanteil bei 35 %. Wir haben
also ein Glucose-Fructose-Verhältnis von etwa 3 zu 1, was fast dem
Ideal entspricht.
Kalium: Besonders auffallend ist der Kaliumwert mit
beeindruckenden 600 bis 700 mg, was einem Drittel des Tagesbedarfs
entspricht. Kokoswasser kann also überall dort eingesetzt werden, wo das
basische Kalium vonnöten ist. Zunächst natürlich
bei einer Übersäuerung, wo Kalium einer der Hauptakteure bei der Harmonisierung des Säure-Basen-Haushalts darstellt.
Aber auch die Knochengesundheit ist massgeblich vom Zusammenspiel
Kalium, Calcium, Magnesium und Vitamin D abhängig. Auch das
Herz-Kreislauf-System braucht Kalium, da der Mineralstoff u. a. den
Blutdruck kontrolliert und vor Herzinfarkt und Schlaganfall schützen
kann.
Magnesium: Für Sportler ist das erwähnte Kalium
nicht zuletzt in Sachen Muskelkrampfvorbeugung von Interesse, das
Kaliummangel Muskelkrämpfe verursachen kann. Gleichzeitig liefert das
Kokoswasser auch relevante Magnesiumwerte, nämlich 60 mg pro Glas, was
bereits einem Siebtel des Tagesbedarfs entspricht und natürlich
ebenfalls die Krampfwahrscheinlichkeit senkt.
Calcium: Calcium ist mit etwa 60 mg im Kokoswasser
vertreten, was in Anbetracht des Tagesbedarfs von mindestens 1000 mg
eher wenig ist, aber natürlich zur Deckung des Bedarfs beitragen kann.
Eisen: Die Eisenwerte schwanken wieder stark, können
interessant (0,7 mg pro Glas) oder auch weniger interessant (0,25 mg
pro Glas) sein. Was die übrigen Spurenelemente betrifft, so sind
allenfalls Mangan und Kupfer nennenswert, wobei es auch hier häufig zu
extremen Schwankungen zu kommen scheint.
Vitamine: Vitamine sind im Kokoswasser – wie in
jedem Lebensmittel – sehr viele enthalten, jedoch meist nur in Spuren,
also in kaum relevanten Mengen. Am ehesten erwähnenswert ist noch das
Vitamin C. In einem Glas Kokoswasser sind etwa 5 mg davon zugegen, was
aber – selbst beim offiziellen Bedarf von 110 mg – sehr wenig ist. Alle
anderen Vitamine sind in noch geringeren Anteilen enthalten.
Kokoswasser ist also nicht gerade eine Vitaminbombe, aber in jedem
Fall das perfekte Sportlergetränk – nicht nur isotonisch, sondern auch
gesund.
Kokoswasser – Der perfekte Sportler-Drink
Mindestens drei bestätigende Studien liegen zur Eignung des
Kokoswassers als Sportgetränk vor: Einerseits von der medizinischen
Universität
Science University Malaysia in Kuban und andererseits vom
Institut für Sportmedizin
in Wien sowie von Wissenschaftlern in Bangkok. Einstimmig stellte man
fest, dass die Inhaltsstoffe des Kokoswassers aufgrund der isotonischen
Eigenschaften besonders schnell und effizient vom Blut aufgenommen
werden, ohne den Körper dabei zu belasten. So kann der Elektrolyt- und
Flüssigkeitsverlust, der durch übermässiges Schwitzen verursacht wird,
mit Hilfe des Kokoswassers rasch wieder ausgeglichen werden.
Kein Wunder hat die
Food and Agriculture Organisation of the United Nations
(FAO – Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation der Vereinten
Nationen) das Kokoswasser als “Sportdrink des 21. Jahrhunderts”
bezeichnet.
Iso-Drink Kokoswasser – Ideal bei Durchfall und Magengeschwüren
In den tropischen Entwicklungsländern wird Kokoswasser ebenfalls
wegen seiner isotonischen Eigenschaften häufig zur Behandlung von
Durchfallerkrankungen, bei Flüssigkeitsmangel (Dehydrierung) und bei
akuter Überhitzung des Körpers (Hyperthermie) eingesetzt.
Zudem fanden Wissenschaftler an der
Airlangga University in
Indonesien heraus, dass das das Kokoswasser in seiner Funktion als
natürlicher Iso-Drink ein hervorragendes Mittel zur begleitenden
Behandlung und Elektrolytversorgung bei Cholera darstellt, einer
infektiösen Darmerkrankung, die in tropischen Ländern sehr häufig bei
Kindern auftritt.
Gleichzeitig schützt Kokoswasser fast so gut wie Kokosmilch die
Magenschleimhaut vor einer Geschwürentwicklung – wie eine Studie zeigte,
die im Juli 2008 veröffentlicht wurde. Bei Neigung zu Magenproblemen
oder gar einem bestehenden Magengeschwür ist es daher eine gute Idee,
regelmässig Kokoswasser zu trinken – nicht zuletzt auch aufgrund seiner
säurehemmenden Wirkung.
Kokoswasser bei Übersäuerung
Die säurehemmende Aktivität des Kokoswassers macht es ausserdem zu
einem sehr guten Getränk bei einer bestehenden Übersäuerung. Wird es
begleitend zu Entsäuerungsprogrammen als basenbildende Komponente
eingesetzt, unterstützt das Kokoswasser die Ausleitung von Säuren,
remineralisiert die körpereigenen Mineralstoffspeicher und trägt zur
Harmonisierung des Säure-Basen-Haushaltes bei – wovon natürlich auch die
Nieren profitieren. Ob Kokoswasser jedoch konkret Nierensteine auflösen
kann, ist fraglich:
Kokoswasser bei Nierensteinen
Kokoswasser wird in der ayurvedischen Heilkunst eine nierenreinigende
Funktion (bis zur Auflösung von Nierensteinen) nachgesagt. Allerdings
liegt nur eine diesbezügliche Studie aus dem Jahr 1987 vor, in der den
Patienten Kokoswasser über einen Harnröhrenkatheter injiziert wurde. Am
Ende der Studie stellte der durchführende Arzt Dr. Macalalag fest, dass
sich durch die Behandlung mit Kokoswasser die Grösse der Nierensteine
stark verringert habe, so dass eine Operation nicht mehr notwendig sei.
Da sich jedoch niemand Kokoswasser in die Harnröhre injizieren wird,
halten wir diese Studie, die immer wieder im Zusammenhang mit
Kokoswasser lobend erwähnt wird, für nicht sehr praxisnah. Zur Auflösung
von Nierensteinen würden wir folglich raten, sich nicht ausschliesslich
auf Kokoswasser zu verlassen und in jedem Falle zusätzlich noch
Zitronenwasser zu trinken sowie
andere nierenfreundliche Massnahmen durchzuführen.
Kokoswasser bei Bluthochdruck
In einer weiteren Studie, die im
West Indian Medical Journal
veröffentlicht wurde, stellten Wissenschaftler fest, dass das
Kokoswasser einen blutdrucksenkenden Effekt besitzt. Die zweiwöchige
Studie wurde an 28 Bluthochdruckpatienten durchgeführt, die wiederum in
vier Gruppen eingeteilt wurden. Die erste Gruppe bekam blosses
Trinkwasser, die zweite Gruppe Kokoswasser, die dritte Gruppe Mauby und
die vierte Gruppe eine Mischung aus Kokoswasser und Mauby. Letzteres ist
ein Erfrischungsgetränk, das aus den Rinden tropischer Sträucher
gewonnen wird.
Es zeigte sich, dass 1 bis 2 Gläser Kokoswasser pro Tag den
systolischen Blutdruck bei über 70 Prozent der Teilnehmer und den
diastolischen Blutdruck bei fast 30 Prozent der Teilnehmer gesenkt
hatte.
Ausserdem soll Kokoswasser entgiftende Wirkung aufweisen:
Kokoswasser zur Entgiftung?
Immer wieder hört und liest man, dass Kokoswasser auch zur Entgiftung
und zwar ganz konkret zur Quecksilberausleitung eingesetzt werden
könne. Die Erklärungen zum Wie und Warum das Kokoswasser entgiften
können soll, sind jedoch nicht unbedingt nachvollziehbar und leider auch
nicht dokumentiert.
Schwefelhaltige Aminosäuren im Kokoswasser
Kokoswasser – so heisst es – enthalte bestimmte schwefelhaltige
Aminosäuren, die das freie Quecksilber binden und dafür sorgen, dass es
jetzt mit dem Urin ausgeschieden werden könne, ohne dass es sich im
Körper ablagere. Es stimmt natürlich, dass schwefelhaltige Aminosäuren
wie Cyst(e)in und Methionin Quecksilber binden können, und es stimmt
auch, dass diese Aminosäuren im Kokoswasser enthalten sind.
Da das Kokoswasser aber insgesamt aus nicht mehr als allerhöchstens 2
Gramm Protein pro 100 Gramm besteht und die schwefelhaltigen
Aminosäuren davon nur einen kleinen Teil ausmachen, ist es äusserst
fraglich, wie diese winzigen Aminosäuremengen eine merkliche Entgiftung
in die Wege leiten können sollen.
Manch einer, der im Netz von einer entgiftenden Wirkung von
Kokoswasser bzw. Palmnektar berichtet, konnte seine Aussage letztendlich
nur damit erklären, dass man die Schwefelanteile doch deutlich
herausschmecken könne.
Schade, dass niemand eine einleuchtende Erklärung auf Lager hat,
warum man, um in den Genuss schwefelhaltiger Aminosäuren zu gelangen,
Kokoswasser beispielsweise einem Schnitzel vorziehen soll. Denn
Letzteres enthält – wie auch Käse, Fisch und Nüsse – ein Vielfaches an
schwefelhaltigen Aminosäuren. Nicht dass wir der Meinung sind, man müsse
ab sofort täglich ein oder mehrere Schnitzel zur Quecksilberausleitung
essen. Wir bedauern lediglich, dass niemand mit der dringend
erforderlichen Information herausrückt – falls es eine solche überhaupt
gibt – was es nun ist, das die wenigen Aminosäuren im Kokoswasser zu
etwas Besonderem werden lässt.
Entgiftende Fettsäuren im Kokoswasser
Genauso sollen die Fettsäuren des Kokoswassers massgeblich an der
Ausleitung von Quecksilber beteiligt sein. Von ihnen wird gesagt, dass
sie das im Fettgewebe eingelagerte Quecksilber lösen könnten, bevor es
dann von den schwefelhaltigen Aminosäuren gebunden werde, so dass es
nicht mehr aufs Neue im Körper eingelagert, sondern ausgeschieden werde.
Mit den Fettsäuren verhält es sich im Kokoswasser jedoch ganz ähnlich
wie mit den Aminosäuren. Während das Kokoswasser aber immerhin noch zu 2
Prozent aus Aminosäuren besteht, liegt der Fettanteil bei kläglichen
0,5 Prozent. Aus diesem Grunde gilt das Kokoswasser ja auch als nahezu
fettfrei und wird begeistert von kalorienbewussten Menschen getrunken.
Und jetzt sollen genau diese Fettspuren Quecksilber ausleiten?
Warum denn da nicht besser täglich 1, 2 oder 3 Esslöffel Kokosöl
einnehmen? Dieses ist nämlich tatsächlich reich an besonderen – den
mittelkettigen und antibakteriell wirksamen – Fettsäuren. Ja, es besteht
gar zu etwa 60 bis 70 Prozent aus mittelkettigen Fettsäuren.
Kokoswasser aktiviert die Zelle zur Quecksilberausleitung
Die dritte angeblich entgiftende Eigenschaft des Kokoswassers klingt
noch am ehesten nachvollziehbar, doch dürften andere entsprechend
mineralisierte Getränke hier ähnlich wirken. Es heisst, dass Kokoswasser
aufgrund seines Natrium- und Kaliumreichtums die Zellreinigung
aktiviere und auf diese Weise die Zellen dazu motiviert werden, das in
der Zelle befindliche Quecksilber in den Extrazellulärraum auszuleiten.
Wäre dies der Fall, müsste aber kurz nach dem Kokoswasserverzehr
unbedingt ein Quecksilber bindendes Material eingenommen werden (wie z.
B. Zeolith oder Bentonit – es sei denn, man mag sich auf die
schwefelhaltigen Aminosäuren des Kokoswassers verlassen), welches dann
das mobilisierte Quecksilber auch wirklich aufnimmt und eine
Rückvergiftung verhindert.
Es bleibt einem somit letztendlich nichts anderes übrig, als die
Geschichten rund um die entgiftende Fähigkeiten des Kokoswassers zu
glauben oder eben nicht. Da das Kokoswasser aber so gut schmeckt und ja
auch tatsächlich überzeugende gesundheitliche Vorteile bietet, schadet
es keineswegs, bei vermuteten oder nachgewiesenen
Schwermetallbelastungen – begleitend zu anderen Ausleitverfahren – auch
regelmässig das Kokoswasser zu trinken.
Denn letztendlich lässt sich natürlich nicht ausschliessen, dass das
Kokoswasser vielleicht doch entgiftet, man eben nur noch nicht erklären
kann, warum und wie es das tut.
Kokoswasser behebt Mineralstoffmängel während der Ausleitung
In jedem Fall hilft das Kokoswasser dabei, Mineralstoffmängel zu
beheben. Mineralstoffmängel sind besonders bei Schwermetall belasteten
Menschen vorhanden und noch mehr bei Menschen, die eine Ausleitung
hinter sich haben.
So hat der Freiburger Zahnarzt Dr. Helmut Friedrich beispielsweise
zeigen können, dass sich ein gravierender Mineralstoffmangel bei
Menschen, die mit DMPS ausgeleitet hatten, mit Hilfe des Kokoswassers in
kurzer Zeit wieder rückgängig machen liess. DMPS ist ein
schulmedizinisches Medikament, das zur
Quecksilberausleitung
eingesetzt wird. Das Problem ist jedoch, dass DMPS nicht nur
Quecksilber, sondern genauso etliche Mineralstoffe bindet, die dann –
genau wie das Quecksilber – aus dem Körper hinausgeschafft werden.
Kokoswasser – Das Fazit
Unser Fazit ist also, dass Kokoswasser
- zu den gesündesten Durstlöschern zählt
- jeden Iso-Drink in den Schatten stellt
- ein super Sportgetränk ist
- bei der Behebung von Mineralstoffmängeln hilft
- den Körper in nahezu jeder Regenerationsphase unterstützt
- eine positive Wirkung auf den Säure-Basen-Haushalt ausübt
- die Herz-, Knochen- und Nierengesundheit fördert
Dass Kokoswasser aber definitiv Quecksilber entgiftet, würden wir so
nicht übernehmen, da uns für eine solche Aussage noch eindeutige
Informationen und Belege fehlen. Auch als Vitaminlieferant eignet sich
das Kokoswasser nicht.
Welches Kokoswasser ist empfehlenswert?
Will man Kokoswasser kurmässig einnehmen – ob zur Optimierung des
Mineralstoffhaushalts oder zu anderen gesundheitlichen Zwecken – wird
empfohlen, täglich etwa 300 bis 500 Milliliter Kokoswasser über den Tag
verteilt zu trinken.
Da es inzwischen sehr viele Kokoswassermarken auf dem Markt gibt,
fällt die richtige Wahl schwer. Wir empfehlen Ihnen, sich zuerst einmal
den Luxus einer frischen grünen jungen Kokosnuss zu gönnen. Lieferanten
finden Sie ganz einfach im Internet. Meist wird der nächste Liefertermin
angegeben, wann die Nüsse frisch in hiesigen Landen eintreffen.
Anschliessend werden sie sofort an die Vorbesteller weitergeschickt.
Damit sich die Versandkosten im Rahmen halten, werden die Nüsse
jedoch meist von der grünen Schale befreit, so dass es hellbeigefarbene
Kokosnüsse sind, die Sie erhalten werden.
Erst wenn Sie wissen, wie echtes natürliches Kokoswasser schmecken
soll, sind Sie in der Lage, ein wirklich hochwertiges Produkt zu
identifizieren. Hochwertiges Kokoswasser sollte leicht süss (aber nicht
zu süss), seidig und vollmundig schmecken. Nach Kokos schmeckt es nur
sehr sehr leicht. Eine säuerliche Note ist NICHT normal und NICHT
natürlich. Echtes Kokoswasser schmeckt nicht einmal im Ansatz säuerlich.
Viele Tetrapack-Kokoswässer, die natürlich pasteurisiert werden
müssen, schmecken hingegen sehr oft säuerlich, oft auch viel zu süss, zu
stark nach Kokosnuss (weil aromatisiert) und sind nicht selten einfach
ungeniessbar. Kaufen Sie sich am besten eine kleine Auswahl hochwertiger
Bio-Kokoswässer (4 bis 5) und treffen Sie dann Ihre eigene Wahl.
Ihre Ausbildung zum ganzheitlichen Ernährungsberater
Ihnen gefällt das Ernährungskonzept des Zentrums der Gesundheit? Sie
möchten gerne detailliert wissen, wie Sie für sich und Ihre Familie eine
rundum gesunde Ernährung gestalten können? Oder möchten Sie vielleicht
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zu Themen rund um eine ganzheitliche Gesundheit beraten können? Dann
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Feedbacks von aktuellen und ehemaligen TeilnehmerInnen.
Quellen:
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Eigenschaften, Verwendung, ernährungsphysiologische Vorteile für die
Gesundheit und Wohlstand: Ein Überblick) (Studie als PDF)
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.
….danke an H.J.F.
.
Gruß an die Erkennenden
Der Honigmann