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Sonntag, 16. April 2017

Hausmittel gegen Erkältung

Die Kraft der Heilpflanzen
Dass Pflanzen eine heilende Wirkung haben, wussten schon die Urvölker und setzten sich, um ihr Überleben zu sichern, intensiv mit den unterschiedlichen Wirkungsweisen der Pflanzenwelt auseinander. Auch Melanie Wenzel, Autorin und Heilpraktikerin, kennt sich bestens mit der Wirkkraft von Pflanzen aus und teilt ihr umfangreiches Naturheilkunde-Wissen in dem Buch "Meine besten Heilpflanzen-Rezepte - Für eine gesunde Familie" mit. Anbei stellen wir 3 DIY-Rezepte daraus vor. Die Zutaten für die Hausmittel gegen Erkältung bekommen Sie in Drogeriemärkten oder Apotheken.


Die besten Hausmittel gegen Grippe

1. Selbstgemachter Tee bei Erkältungen, Grippe und Gliederschmerzen


Weil Mädesüss Salicylsäure enthält, bezeichnet man es auch als "pflanzliches Aspirin". Es senkt Fieber und lindert Kopf- und Gliederschmerzen. Lindenblüten unterstützen und ergänzen diesen Effekt.

Das brauchen Sie:

50g getrocknetes Mädesüss
50 g getrocknete Holunderblüten
50 g getrocknete Lindenblüten
1 Teedose
1 Teesieb
1 Thermoskanne

So wird's gemacht:

1. Geben Sie die getrockneten Kräuter in eine Teedose, verschließen Sie diese und schütteln Sie alles einmal kräftig durch.

2. Das Teesieb mit einem Teelöffel Kräutermischung in einer Tasse mit kochendem Wasser übergiessen. Zehn Minuten ziehen lassen. Alternativ zwei Esslöffel Kräuter in einer Kanne mit einem Esslöffel Wasser überbrühen. Nach dem Ziehen durch ein Sieb in eine Thermoskanne umfüllen.

Anwendung und Haltbarkeit:

Trinken Sie über den Tag verteilt mehrere Tassen. Gut verschlossen hält die Teemischung ungefähr ein Jahr.
Die besten Hausmittel gegen Grippe

2. Zitronenwickel bei Halsschmerzen


Zitronen enthalten nicht nur viel Vitamin C, sondern sind auch reich an Kalium. Dieser Mineralstoff wirkt antibakteriell und entzündungshemmend - genau das Richtige also gegen Halsweh.

Das brauchen Sie:

1 Bio-Zitrone
1 scharfes Messer
1 Schneidbrett
1 Küchenhandtuch
1 Schal

So wird's gemacht:

1. Schneiden Sie die Zitrone in 0,5 Zentimeter dicke Scheiben.

2. Breiten Sie ein Küchenhandtuch quer vor sich auf der Arbeitsfläche aus und legen Sie die Zitronenscheiben mittig in einer Querreihe darauf.

3. Schlagen Sie nun die Seiten des Tuches ein, so dass ein schmales, langes Päckchen entsteht.

4. Drücken Sie mit der Hand auf den Wickel, damit der Saft aus der Zitrone den Wickel anfeuchtet.

5. Legen Sie den Zitronenwickel um den Hals und fixieren Sie ihn mit einem Schal. Und dann ab mit Ihnen auf's Sofa!

Anwendung und Haltbarkeit:

Der Halswickel muss stets frisch zubereitet werden und lässt sich nur einmal verwenden. Lassen Sie den Wickel etwa eine Stunde wirken. In dieser Zeit sollten Sie sich ausruhen. Entfernen Sie dann den Wickel (Zitronenscheiben wegwerfen) und wickeln Sie für ein bis zwei weitere Stunden einen dünnen (Seiden-)Schal um den Hals, um diesen vor Zugluft und Kälte zu schützen.
Die besten Hausmittel gegen Grippe

3. Ingwerbonbons bei Erkältung, Schnupfen und Halsweh


Ingwer stärkt das Immunsystem, regt die Durchblutung an, löst Krämpfe und macht das Blut dünnflüssiger.

Das brauchen Sie:

1 Stück frische Ingwerwurzel (ca. 3 - 4 cm gross, für schärfere Bonbons auch mehr)
100 g Zucker
1 feine Gemüsereibe
1 scharfes Messer
1 kleiner Topf
1 Kochlöffel
1 Backblech
Backpapier

So wird's gemacht:

1. Schälen Sie den Ingwer und reiben Sie ihn auf der Gemüsereibe fein. Sie benötigen insgesamt zwei gestrichene Teelöffel Geriebenes.

2. Geben Sie den Zucker in einen kleinen Topf und lassen Sie ihn auf kleiner Flamme und unter ständigem Rühren langsam schmelzen.

3. Sobald der Zucker beginnt ganz leicht braun zu werden, rühren Sie den geriebenen Ingwer unter. Vorsicht: Die Masse kann nach oben spritzen.

4. Nehmen Sie den Topf vom Herd. Legen Sie ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech bereit und lassen Sie mithilfe des Kochlöffels bonbongroße Portionen der Ingwer-Zucker-Masse darauf tropfen. Vorsicht, die Zuckermasse ist sehr, sehr heiß.

5. Lösen Sie eventuell die "Tropfen", sobald sie etwas abgekühlt sind, vom Backpapier und rollen Sie sie zwischen den Händen in Form. Aber Achtung, die Masse ist immer noch ziemlich heiss.

6. Lassen Sie anschliessend die Bonbons auf dem Backpapier aushärten.

Anwendung und Haltbarkeit>:

Lutschen Sie bis zu drei Bonbons am Tag. In einer mit Backpapier ausgelegten Dose halten sie sich etwa vier Monate.

Abnehmen

Zutaten für das Honigwasser
 

  • 230 ml gekochtes Wasser
  • 2 Teelöffel Honig
  • 1 Teelöffel Zimt
 

Zubereitung

1. Zimt in das leere Glas kippen.
2. Mit heißem Wasser übergießen.
3. Erst wenn das Wasser Trinktemperatur erreicht hat, fügst du den Honig hinzu und verrührst den Drink.
4. Trink die Hälfte davon warm vor dem Schlafengehen.
5. Die andere Hälfte packst du in den Kühschrank und tinkst sie morgens kalt auf leeren Magen. Achtung: NICHT wieder erhitzen!
 

Warum wirkt das Honigwasser?

Honig enthält Vitamine, Mineralsalze und Aminosäuren, die den Schlaf regulieren, Stress reduzieren und eine abführende Wirkung haben.
Zimt enthält sekundäre Pflanzenstoffe, die den Blutzuckerspiegel senken und so die Fettverbrennung steigern. Zusätzlich weisen Studien nach, dass schon geringe Mengen Zimt die Blutfettwerte senken.

Wie man in nur 4 Stunden seine Halsschmerzen los wird

Zutaten:

  • 80 g gemahlener Kümmel
  • 2 dcl abgekochtes Wasser
  • ½ dcl unbehandeltes Leitungswasser



Zubereitung:

Am besten nehmen Sie ganzen Kümmel, welchen Sie selbst zermahlen. Dadurch kommt das ganze Aroma sowie der Geschmack viel stärker zur Geltung. Den gemahlenen Kümmel mit 2 dcl Wasser übergießen und 15 min leicht köcheln lassen. Es entsteht ein kaffeeartiges Gemisch. Nehmen Sie das Gefäß von der Wärmequelle und lassen es 20 min. abkühlen.

Nun das Gemisch abseihen, einen ½ dcl Leitungswasser dazugeben und noch einmal kurz aufkochen lassen. Nachdem das Getränk abgekühlt ist, geben Sie noch einen Esslöffel Obstbrand hinzu (der Alkohol ist insofern wichtig, damit die heilenden Inhaltsstoffe schneller ihre Wirkung entfalten) und das Heilmittel ist zubereitet.

Das Heilmittel in einer Glasflasche verschlossen im Kühlschrank aufbewahren. Bei aufkommenden Halsschmerzen je einen Esslöffel in Abständen einer halben Stunden einnehmen. Nach 4 Stunden werden Sie den Vorgang abbrechen da die Schmerzen verschwunden sind.

Halsweh

Was du brauchst

  • 1 Esslöffel frisch gepressten Zitronensaft
  • 1 Teelöffel Meersalz
  • 0,5 Teelöffel schwarzen Pfeffer oder Cayenne-Pfeffer (am besten frisch gemahlen)
  • 1 Tasse warmes Wasser
 

Wie es geht

  • Die oben aufgeführten Zutaten verrühren.
  • Mit dem Mix-Getränk zwei bis drei Mal am Tag gurgeln.
 

Warum es wirkt

  • Das Vitamin C und die Säure der Zitrone bekämpft die Infektion im Hals.
  • Das Salz sorgt dafür, dass die gereizten Schleimhäute mehr Wasser binden können und dadurch die Vermehrung von Keimen verhindert.
  • Der Pfeffer enthält das Alkaloid Capsaicin, das die Schmerzen vorerst lindert und Bakterien abtötet.
  • Die Wärme des Wassers wirkt wohltuend.

Schwarze Salbe selber machen

Diese Salbe ist unglaublich. Sie schafft es, Fremdkörper und Gifte aus dem Körper zu lösen. Warzen verschwinden. Glas- und Holzsplitter, Kaktus- und Bienenstacheln werden aus der Haut gezogen. Eingewachsene Zehennägel kann man damit ebenso behandeln wie eingewachsene Haare.
Es wird aber noch erstaunlicher:
So mancher setzt sie sogar erfolgreich gegen Krebsgeschwüre ein (dort empfiehlt sich als zusätzlicher Wirkstoff die Beigabe von 3 Esslöffel kanadischem Blutkraut aus der Apotheke (Quelle)). Mehr Infos dazu findet ihr hier.
Es gibt einige verschiedene Anleitungen für diese Salbe. Die Rezepturen unterscheiden sich allerdings wenig voneinander. Ob ihr sie verwendet, liegt in eurem Ermessen – ich bin kein Arzt – aber ich für meinen Teil habe sie immer parat. Dick auftragen, Kompresse drauflegen, befestigen und Abwarten…
Ihr braucht:
1 Esslöffel Honig
Nach Möglichkeit: 1 Esslöffel getrockneter, fein gemahlener Spitzwegerich und 1 Esslöffel getrockneters, fein gemahlenes Beinwell
4 Esslöffel Wollwachs
50 Milliliter Calendulaöl
50 Milliliter Kamillenöl
3 Esslöffel Heilerde “Hautfein” (oder weiße oder braune Lavaerde)
3 Esslöffel Aktivkohle oder 12 zermörserte Kohlekompretten
15 Tropfen Teebaumöl
Das Wollwachs und den Honig mit dem Öl im Wasserbad zum schmelzen bringen. Alle weiteren Zutaten in einer Schüssel zusammenmischen.
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Dann das Ölgemisch hinein rühren und in ein Schraubglas füllen. Hält sich ewig!
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Quelle: http://langsamerleben.wordpress.com/2013/07/28/schwarze-salbe-selber-machen/

Aloe Vera-Gel bei Sonnenbrand

Zutaten
  • • 100 Gramm Aloe Vera (ca. 4 Esslöffel)
  • • 3 EL Hamameliswasser
  • • 5 Tropfen Pfefferminzöl
  • • 8 Tropfen Lavendelöl
Zubereitung
  1. Alle Zutaten in den Mixtopf geben und 7 Sekunden Stufe 5 vermischen.
  2. Alternativ geht es schneller (besonders wenn man nur eine kleine Menge machen möchte), wenn man alle Zutaten in ein kleines Schälchen gibt und mit einem Schneebesen umrührt.
  3. In kleine Gläschen umfüllen und im Kühlschrank aufbewahren.
  4. Lieber eine kleinere Menge anrühren und aufbrauchen, denn die Creme enthält keine Konservierungsmittel.
  5. Haltbarkeit ca. 2 Monate.
  6. Kühlt wunderbar und der Sonnenbrand wird erträglicher.
Link

Schnelles Rezept gegen Husten

Da der Husten im Winter aber mit saisonalen Krankheiten (Grippe, Verkühlung, Infektionen) einhergeht, kann man ihn mit diesem Getränkt schnell loswerden:

  • 6 ganze Lorbeerblätter
  • 2 dcl Wasser
  • Saft einer Zitrone
  • 5 Esslöffel Honig


Zubereitung:

Das Wasser mit den Lorbeerblättern für 5-10 Minuten aufkochen. Danach das Wasser von der Wärmequelle nehmen und ca. 5 Min. warten, damit es ein wenig abkühlen kann. Nun die Lorbeerblätter entfernen und den Zitronensaft sowie Honig gut einrühren (anstatt von Honig kann auch Zucker verwendet werden. Wir empfehlen braunen. Bei der Verwendung von Honig keinen Metalllöffel zum Rühren verwenden.). Das fertige Getränk kann im Kühlschrank aufbewahrt werden.

Nehmen Sie alle 2-4 Stunden ein Esslöffel zu sich. Dieser Sirup ist äußerst effektiv bei der Beseitigung von trockenem Husten.

Denken Sie daran, dass Lorbeer reich an Vitamin A, C, Eisen, Kalium, Calcium und Magnesium ist. Es fördert die allgemeine Gesundheit, wirkt entzündungshemmend, ist ein Antioxidans und hat Anti-Pilz Eigenschaften. Es hilft bei der Bewältigung von Diabetes und beschleunigt die Herstellung von Insulin im Körper. Es bewährte sich auch bei Migräne, Menstruationsbeschwerden, urologischen Problemen und Rheuma. Lorbeerblätter besitzen Enzyme für den Abbau von Proteinen und helfen somit bei der Regulation der Verdauung.

Auch wenn Sie keine Verdauungsprobleme haben, werden Ihnen ein oder zwei Esslöffel der hausgemachten Arznei nicht schaden.

Wie Krebs in Wochen geheilt werden kann


Natürliches Antibiotikum

Natürliches Antibiotikum – Selbst hergestellt

Autor: , Letzte Änderung:
(Zentrum der Gesundheit) – Selbstverständlich ist es am besten, wenn man gar keine Antibiotika benötigt. Doch wenn der Körper eine Unterstützung dieser Art braucht, können natürliche Antibiotika aus perfekt kombinierten Lebensmitteln der Gesundheit äusserst zuträglich sein, denn sie bekämpfen nicht nur Infektionen, sondern wirken auch präventiv. So können sie verhindern, überhaupt erst krank zu werden. Unsere Rezeptur aus einer speziellen Mischung antibiotisch wirkender Lebensmittel erzeugt eines der machtvollsten aller natürlichen Antibiotika. Wie Sie dieses Antibiotikum selbst herstellen können, erfahren Sie in unserer detaillierten Anleitung.

Das natürliche Antibiotikum

Die Grundrezeptur, mit der man ein natürliches und gleichzeitig mächtiges Antibiotikum selbst machen kann, hat ihren Ursprung im Europa des Mittelalters, in einer Zeit, als die Menschen unter vielen Krankheiten und tödlichen Epidemien zu leiden hatten.
Das natürliche Antibiotikum bekämpft viele verschiedenen Bakterienarten. Auch wirkt es gegen Viren, Parasiten und Pilze und verbessert im ganzen Körper die Blutzirkulation und den Lymphfluss. Selbst gegen Candida ist die Mischung ein hervorragendes Therapeutikum.
Das Geheimnis sind nicht die einzelnen Zutaten, sondern deren Kombination. Erst im Zusammenspiel zeigen sich die extrem wirksamen Eigenschaften gegen unzählige Krankheitserreger.

Zutaten und Zubereitung "Natürliches Antibiotikum"

Am besten tragen Sie während der Zubereitung Ihres natürlichen Antibiotikums Handschuhe, da Sie mit scharfen Zutaten hantieren werden und sich die Schärfe nur wieder schwer von den Händen entfernen lässt. Auch werden sich Ihre Nasenschleimhäute schnell gereizt fühlen. Vielleicht müssen Sie niessen oder – wie man das vom Zwiebelschneiden kennt – kurzfristig weinen. Aber es lohnt sich allemal, diese kleinen Begleiterscheinungen in Kauf zu nehmen, denn schliesslich geht es um Ihre Gesundheit.

Zubereitungszeit: ca. 15-20 Minuten – zzgl. 2 Wochen Ziehzeit

Zutaten ca. 1 Liter

  • 700 ml Apfelessig (Bio und naturtrüb)
  • 25 g Knoblauch – schälen und reiben
  • 70 g  Zwiebeln – schälen und fein würfeln
  • 17 g frische Pepperoni/Chili (ca. 2 Stück)  – und zwar die schärfsten, die Sie finden können!
  • 25 g  frischer Ingwer – waschen und fein reiben
  • 15 g  frischer Meerrettich – schälen und fein reiben
  • 27 g frische Kurkumawurzeln – waschen und fein reiben
  • ¼ TL schwarzer Pfeffer aus der Mühle
  • 2 EL Blütenhonig

Die Zubereitung:

Geben Sie – bis auf den Apfelessig – alle Zutaten zusammen in eine Schüssel und mischen Sie sie gründlich.
Füllen Sie die Mischung in ein Einmachglas.
Giessen Sie den Apfelessig dazu, sodass der Inhalt gut bedeckt ist.Schliessen Sie das Glas und schütteln Sie es kräftig.
Stellen Sie das Glas anschliessend zwei Wochen lang an einen kühlen und trockenen Platz.  Schütteln Sie es während dieser Zeit mehrmals täglich. Die Wirkstoffe aus Knoblauch, Chili & Co. gehen auf diese Weise in den Essig über.
Nach zwei Wochen giessen Sie den Essig in eine Flasche ab. Um so viel Flüssigkeit wie möglich zu gewinnen, pressen Sie den Mix im Glas so stark es geht zusammen, z. B. mit einem Löffel oder einem Stampfer. Sie können den Mix auch in ein  sauberes Baumwolltuch geben und dieses gut ausdrücken.
Den Mix können Sie ab sofort in sehr kleinen Mengen als Gewürz zum Kochen verwenden.
Die Flüssigkeit hingegen ist Ihr neues, selbst gemachtes natürliches Antibiotikum. Es muss nicht im Kühlschrank aufbewahrt werden und hält dennoch sehr lange.

Natürliches Antibiotikum – Die Anwendung

  • Achtung: Die Mischung ist sehr stark und scharf! Wenn Sie generell scharfe Speisen und Gewürze nicht vertragen, sollten Sie das natürliche Antibiotikum nicht verwenden oder dieses erst in sehr kleinen Mengen auf Verträglichkeit testen.
     
  • Verdünnen Sie die gewählte Dosis mit Wasser. Manche Menschen können das natürliche Antibiotikum auch pur nehmen (was die Wirkung erhöht, vor allem wenn eine Infektion im Rachenraum vorliegt). Für einige Menschen ist es unverdünnt jedoch zu scharf und/oder zu sauer.
     
  • Nehmen Sie täglich 1 EL vom natürlichen Antibiotikum, um Ihr Immunsystem zu stärken und Erkältungen zu bekämpfen. Geben Sie diese Dosis in ein Glas Wasser (150 ml).
     
  • Erhöhen Sie die Dosis langsam jeden Tag ein bisschen, bis Sie insgesamt die Menge eines kleinen Likörglases erreichen, das Sie ebenfalls mit Wasser verdünnen.
     
  • Wenn Sie gerade gegen eine ernsthaftere Krankheit oder Infektion kämpfen, nehmen Sie 1 EL der Antibiotika-Mischung fünf bis sechs Mal pro Tag (wiederum mit Wasser verdünnt).
     
  • Kinder und Schwangere sollten die Einnahme mit dem jeweiligen Arzt besprechen.
     
  • Stillende Mütter sollten bedenken, dass das starke Aroma des natürlichen Antibiotikums in die Muttermilch übergehen könnte, was dem Säugling nicht unbedingt behagen muss. Wir empfehlen, vor der Anwendung in der Stillzeit, sich mit der Hebamme oder der Frauenärztin zu beraten.
     
  • Wenn Sie das natürliche Antibiotikum pur nehmen, können Sie nach der Einnahme eine Scheibe Orange oder Zitrone in den Mund nehmen, um die Schärfe im Mund zu lindern.
     
  • Sie können mit der Mischung auch gurgeln.
     
  • Die natürliche Antibiotika-Mixtur kann natürlich auch in der Küche als Würze für Suppen und Eintöpfe verwendet werden. Gemixt mit Olivenöl entsteht ein hervorragendes, sehr gesundes Dressing.
     

Natürliches Antibiotikum – Die Inhaltsstoffe und deren Wirkungen

  • Knoblauch ist bereits von Natur aus ein starkes Antibiotikum mit weitreichenden gesundheitlichen Vorteilen. Knoblauch bekämpft schädliche Bakterien und Pilze aller Art, schont dabei aber die Darmflora, ja, er soll deren Zahl gar erhöhen.
     
  • Zwiebeln sind die nächsten Verwandten des Knoblauchs. Sie verstärken die Knoblauchwirkung und stellen gemeinsam mit diesem ein starkes Duo gegen Krankheiten dar.
     
  • Meerrettich wirkt sich besonders vorteilhaft auf die Atemwege aus, die Nasennebenhöhlen und die Lungen. Verstopfte Neben- und Stirnhöhlen werden gereinigt, die Blutzirkulation wird verbessert und nahende Erkältungen oder die Grippe haben keine Chance mehr.
     
  • Ingwer und Chili hemmen Entzündungen, lindern Schmerzen und stimulieren enorm den Kreislauf. Sie bekämpfen Krankheiten an Ort und Stelle.
     
  • Kurkuma ist wohl im Hinblick auf die antibiotische Wirkung das beste Gewürz. Es bekämpft Infekte, reduziert Entzündungen, hemmt die Krebsentwicklung, lindert Gelenkschmerzen und beugt gar Demenz vor.
  • Schwarzer Pfeffer wirkt u.a. entzündungshemmend, immunstärkend und verdauungsfördernd. Zudem erhöht er die Bioverfügbarkeit von Kurkuma erheblich.
  • Blütenhonig leistet aufgrund seiner antibakteriell, antimykotischen und antioxidativen Wirkung, sowohl bei Infekten als auch bei vielen entzündlichen Prozessen, dem Körper hervorragende Dienste. Eine ganz besondere Eigenschaft des Honigs ist seine Fähigkeit zu verhindern, dass sich pathogene Bakterien im Körper zusammenrotten und sogenannte Biofilme bilden, die es ihnen ermöglichen, miteinander zu kommunizieren. Honig blockiert dieses Kommuniktionssystem mit der Folge, dass diese Bakterien nicht mehr als geschlossene Gruppe agieren können und so auch deutlich anfälliger für konventionelle Antibiotika-Behandlungen werden.
  • Apfelessig wurde zu Heilzwecken schon vom Vater der Medizin – Hippokrates – um 400 vor Christus verwendet. Man sagt, er habe im Krankheitsfall nur zwei Mittel eingesetzt: Honig und Apfelessig. Apfelessig ist reich an Pektin, einem Ballaststoff, der hohe Cholesterinwerte senkt und den Blutdruck reguliert. Apfelessig unterstützt ferner den Mineralstoffhaushalt und damit die Knochengesundheit. Zwar liefert Apfelessig nur wenig Calcium, aber er hilft dabei, dass der Körper das Calcium aus der Nahrung besser resorbieren kann. Da Apfelessig ausserdem sehr kaliumreich ist, verleiht er Haar wieder Glanz, Nägeln Festigkeit und hilft überdies bei der Entgiftung des Körpers. Apfelessig enthält Apfelsäure, die sehr gut gegen Pilze und bakterielle Infektionen wirkt. Auch Harnsäurekristalle werden von der Apfelsäure rund um die Gelenke herum aufgelöst, was zu einer Linderung von Gelenkschmerzen führt. Weitere Informationen rund um Apfelessig, seinen Wirkungen und Anwendungen, finden Sie hier: Apfelessig – Nicht nur zum Abnehmen

Samstag, 13. Februar 2016

Kokoswasser – Der perfekte Iso-Drink

(Zentrum der Gesundheit) – Kokoswasser ist in exotischen Gefilden ein altbekannter Durstlöscher und gleichzeitig ein isotonischer Drink. Die junge grüne Kokosnuss wird mit der Machete gekappt und mit einem Strohhalm ausgetrunken. Inzwischen gibt es die jungen Kokosnüsse auch im europäischen Handel – oder aber man kauft sich das Kokoswasser im Tetrapack. Kokoswasser – so die kursierenden Informationen – soll insbesondere vier Zwecke erfüllen: Es soll ein gesunder Durstlöscher sein, es soll viele Vitamine enthalten, es soll Quecksilber entgiften und es soll ein begnadeter Iso-Drink für Sportler sein. Was stimmt davon? Und was nicht?
Kokoswasser – isotonischer Drink © Elena Yakusheva – Shutterstock.com

Kokoswasser – Natürlicher Iso-Drink aus der Kokosnuss

Kokoswasser stammt – genau wie die Kokosmilch – ebenfalls aus der Kokosnuss, hat aber mit Kokosmilch ansonsten nichts zu tun. Kokosmilch ist das mit Wasser gemixte und danach ausgepresste weisse Fruchtfleisch der reifen Kokosnuss. Kokoswasser hingegen wird aus der jungen noch grünen und unreifen Kokosnuss gewonnen. Zwar ist auch in den reifen Kokosnüssen noch ein wenig Kokoswasser enthalten. Je jünger und unreifer die Kokosnuss aber ist, umso weniger Fruchtfleisch, dafür umso mehr Kokoswasser enthält sie. Mit bis zu einem halben Liter Kokoswasser pro Nuss kann man rechnen.
Inzwischen ist das Kokoswasser in Europa als natürlicher Iso-Drink fast überall in Tetrapacks erhältlich. Es stammt meist aus Kokosnüssen, die schon im Alter von 6 bis 7 Monaten geerntet werden. Reife Kokosnüsse werden erst nach 12 bis 14 Monaten geerntet.

Kokoswasser – Fettfreier und kalorienarmer isotonischer Drink

Während das Nussfleisch der reifen Kokosnuss sehr fettreich ist und entsprechende Kalorienmengen liefert, gilt das fast fettfreie Kokoswasser als kalorienarmer Drink mit nur 17-20 kcal pro 100 ml. Aufgrund seiner isotonischen Eigenschaften ist das Kokoswasser überdies ein interessantes und leckeres Erfrischungsgetränk für Sportler und kann gleichzeitig zur natürlichen Optimierung der Mineralstoffversorgung eingesetzt werden.
“Isotonisch” bedeutet: Das Verhältnis von Nährstoffen zur Flüssigkeit entspricht in etwa dem des menschlichen Blutes. In äussersten Notfällen wurde daher in den Tropen das Kokoswasser auch schon als Blutserumersatz verwendet. Schliesslich kommt es nicht nur isotonisch, sondern auch völlig steril und sauber aus der Nuss.
Isotonische Getränke werden besonders von Sportlern konsumiert. Zwar würde bei “normalen” sportlichen Aktivitäten von bis zu einer Stunde auch einfach Wasser genügen. Doch wer länger radelt, rennt, rudert etc., kann einem Leistungsabfall mit Iso-Drinks zuvorkommen. Davon sollte man dann – so Experten – alle 15 bis 20 Minuten 150 ml oder mehr trinken.

Was sollte ein Iso-Drink genau enthalten?

Neben Wasser sollte ein Iso- oder Sport-Drink auch eine relativ hohe Natriummenge enthalten. Natrium sorgt dafür, dass die Flüssigkeit schneller vom Körper resorbiert werden kann. Kohlenhydrate in Form von Glucose und Fructose sind ebenfalls erwünscht, damit es nicht zu einem plötzlichen Blutzuckerabfall und damit einem Leistungstief kommt. Das ideale Verhältnis dieser beiden Einfachzucker wird mit 2 zu 1 angegeben. Ideal deshalb, weil mit diesem Verhältnis mehr Kohlenhydrate vom Körper aufgenommen werden können und man sich davon dann auch mehr Leistung erhofft.
Bei den geläufigen Iso-Drinks kommen jetzt noch weitere, aber vollkommen nutzlose, wenn nicht gar schädliche Stoffe hinzu: Säuerungsmittel, synthetische Vitamine, künstliche Süssstoffe, Aromen, Stabilisatoren, künstliche Farbstoffe und Kohlensäure.
Im Kokoswasser nun sind alle für einen Iso-Drink erforderlichen Zutaten enthalten, gleichzeitig fehlen die genannten künstlichen Zusätze völlig – zumindest dann, wenn man das Kokoswasser direkt aus der Nuss trinkt oder beim Kauf von Kokoswasser auf eine 100 Prozent reine Qualität achtet.

Kokoswasser – Die Nährwerte

(beziehen sich alle auf 1 Glas Kokoswasser mit 250 ml)
Natrium: Die Natriumwerte im Kokoswasser schwanken stark – und zwar auch bei Kokosnüssen gleichen Alters. Sicher spielen hier das Herkunftsland, die Witterung und die Bodenqualität eine Rolle. Auch unterscheiden sich in manchen Werten Kokosnüsse aus dem Binnenland von jenen, die an der Küste wachsen.
Pro Glas Kokoswasser sind etwa 120 und 250 mg Natrium angegeben. In herkömmlichen Sport- und Elektrolytgetränken werden ebenfalls etwa 100 bis 250 Milligramm Natrium pro 250 ml zugesetzt.
Zucker: Der kokoswassereigene Zuckergehalt liegt bei 5 bis 7,5 Gramm pro Glas. Die Zuckerzusammensetzung ist überdies für ein Elektrolytgetränk hervorragend. Der Glucoseanteil liegt bei 50 %, der Fructoseanteil bei 15 % und der Saccharoseanteil bei 35 %. Wir haben also ein Glucose-Fructose-Verhältnis von etwa 3 zu 1, was fast dem Ideal entspricht.
Kalium: Besonders auffallend ist der Kaliumwert mit beeindruckenden 600 bis 700 mg, was einem Drittel des Tagesbedarfs entspricht. Kokoswasser kann also überall dort eingesetzt werden, wo das basische Kalium vonnöten ist. Zunächst natürlich bei einer Übersäuerung, wo Kalium einer der Hauptakteure bei der Harmonisierung des Säure-Basen-Haushalts darstellt.
Aber auch die Knochengesundheit ist massgeblich vom Zusammenspiel Kalium, Calcium, Magnesium und Vitamin D abhängig. Auch das Herz-Kreislauf-System braucht Kalium, da der Mineralstoff u. a. den Blutdruck kontrolliert und vor Herzinfarkt und Schlaganfall schützen kann.
Magnesium: Für Sportler ist das erwähnte Kalium nicht zuletzt in Sachen Muskelkrampfvorbeugung von Interesse, das Kaliummangel Muskelkrämpfe verursachen kann. Gleichzeitig liefert das Kokoswasser auch relevante Magnesiumwerte, nämlich 60 mg pro Glas, was bereits einem Siebtel des Tagesbedarfs entspricht und natürlich ebenfalls die Krampfwahrscheinlichkeit senkt.
Calcium: Calcium ist mit etwa 60 mg im Kokoswasser vertreten, was in Anbetracht des Tagesbedarfs von mindestens 1000 mg eher wenig ist, aber natürlich zur Deckung des Bedarfs beitragen kann.
Eisen: Die Eisenwerte schwanken wieder stark, können interessant (0,7 mg pro Glas) oder auch weniger interessant (0,25 mg pro Glas) sein. Was die übrigen Spurenelemente betrifft, so sind allenfalls Mangan und Kupfer nennenswert, wobei es auch hier häufig zu extremen Schwankungen zu kommen scheint.
Vitamine: Vitamine sind im Kokoswasser – wie in jedem Lebensmittel – sehr viele enthalten, jedoch meist nur in Spuren, also in kaum relevanten Mengen. Am ehesten erwähnenswert ist noch das Vitamin C. In einem Glas Kokoswasser sind etwa 5 mg davon zugegen, was aber – selbst beim offiziellen Bedarf von 110 mg – sehr wenig ist. Alle anderen Vitamine sind in noch geringeren Anteilen enthalten.
Kokoswasser ist also nicht gerade eine Vitaminbombe, aber in jedem Fall das perfekte Sportlergetränk – nicht nur isotonisch, sondern auch gesund.

Kokoswasser – Der perfekte Sportler-Drink

Mindestens drei bestätigende Studien liegen zur Eignung des Kokoswassers als Sportgetränk vor: Einerseits von der medizinischen Universität Science University Malaysia in Kuban und andererseits vom Institut für Sportmedizin in Wien sowie von Wissenschaftlern in Bangkok. Einstimmig stellte man fest, dass die Inhaltsstoffe des Kokoswassers aufgrund der isotonischen Eigenschaften besonders schnell und effizient vom Blut aufgenommen werden, ohne den Körper dabei zu belasten. So kann der Elektrolyt- und Flüssigkeitsverlust, der durch übermässiges Schwitzen verursacht wird, mit Hilfe des Kokoswassers rasch wieder ausgeglichen werden.
Kein Wunder hat die Food and Agriculture Organisation of the United Nations (FAO – Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen) das Kokoswasser als “Sportdrink des 21. Jahrhunderts” bezeichnet.

Iso-Drink Kokoswasser – Ideal bei Durchfall und Magengeschwüren

In den tropischen Entwicklungsländern wird Kokoswasser ebenfalls wegen seiner isotonischen Eigenschaften häufig zur Behandlung von Durchfallerkrankungen, bei Flüssigkeitsmangel (Dehydrierung) und bei akuter Überhitzung des Körpers (Hyperthermie) eingesetzt.
Zudem fanden Wissenschaftler an der Airlangga University in Indonesien heraus, dass das das Kokoswasser in seiner Funktion als natürlicher Iso-Drink ein hervorragendes Mittel zur begleitenden Behandlung und Elektrolytversorgung bei Cholera darstellt, einer infektiösen Darmerkrankung, die in tropischen Ländern sehr häufig bei Kindern auftritt.
Gleichzeitig schützt Kokoswasser fast so gut wie Kokosmilch die Magenschleimhaut vor einer Geschwürentwicklung – wie eine Studie zeigte, die im Juli 2008 veröffentlicht wurde. Bei Neigung zu Magenproblemen oder gar einem bestehenden Magengeschwür ist es daher eine gute Idee, regelmässig Kokoswasser zu trinken – nicht zuletzt auch aufgrund seiner säurehemmenden Wirkung.

Kokoswasser bei Übersäuerung

Die säurehemmende Aktivität des Kokoswassers macht es ausserdem zu einem sehr guten Getränk bei einer bestehenden Übersäuerung. Wird es begleitend zu Entsäuerungsprogrammen als basenbildende Komponente eingesetzt, unterstützt das Kokoswasser die Ausleitung von Säuren, remineralisiert die körpereigenen Mineralstoffspeicher und trägt zur Harmonisierung des Säure-Basen-Haushaltes bei – wovon natürlich auch die Nieren profitieren. Ob Kokoswasser jedoch konkret Nierensteine auflösen kann, ist fraglich:

Kokoswasser bei Nierensteinen

Kokoswasser wird in der ayurvedischen Heilkunst eine nierenreinigende Funktion (bis zur Auflösung von Nierensteinen) nachgesagt. Allerdings liegt nur eine diesbezügliche Studie aus dem Jahr 1987 vor, in der den Patienten Kokoswasser über einen Harnröhrenkatheter injiziert wurde. Am Ende der Studie stellte der durchführende Arzt Dr. Macalalag fest, dass sich durch die Behandlung mit Kokoswasser die Grösse der Nierensteine stark verringert habe, so dass eine Operation nicht mehr notwendig sei.
Da sich jedoch niemand Kokoswasser in die Harnröhre injizieren wird, halten wir diese Studie, die immer wieder im Zusammenhang mit Kokoswasser lobend erwähnt wird, für nicht sehr praxisnah. Zur Auflösung von Nierensteinen würden wir folglich raten, sich nicht ausschliesslich auf Kokoswasser zu verlassen und in jedem Falle zusätzlich noch Zitronenwasser zu trinken sowie andere nierenfreundliche Massnahmen durchzuführen.

Kokoswasser bei Bluthochdruck

In einer weiteren Studie, die im West Indian Medical Journal veröffentlicht wurde, stellten Wissenschaftler fest, dass das Kokoswasser einen blutdrucksenkenden Effekt besitzt. Die zweiwöchige Studie wurde an 28 Bluthochdruckpatienten durchgeführt, die wiederum in vier Gruppen eingeteilt wurden. Die erste Gruppe bekam blosses Trinkwasser, die zweite Gruppe Kokoswasser, die dritte Gruppe Mauby und die vierte Gruppe eine Mischung aus Kokoswasser und Mauby. Letzteres ist ein Erfrischungsgetränk, das aus den Rinden tropischer Sträucher gewonnen wird.
Es zeigte sich, dass 1 bis 2 Gläser Kokoswasser pro Tag den systolischen Blutdruck bei über 70 Prozent der Teilnehmer und den diastolischen Blutdruck bei fast 30 Prozent der Teilnehmer gesenkt hatte.
Ausserdem soll Kokoswasser entgiftende Wirkung aufweisen:

Kokoswasser zur Entgiftung?

Immer wieder hört und liest man, dass Kokoswasser auch zur Entgiftung und zwar ganz konkret zur Quecksilberausleitung eingesetzt werden könne. Die Erklärungen zum Wie und Warum das Kokoswasser entgiften können soll, sind jedoch nicht unbedingt nachvollziehbar und leider auch nicht dokumentiert.

Schwefelhaltige Aminosäuren im Kokoswasser

Kokoswasser – so heisst es – enthalte bestimmte schwefelhaltige Aminosäuren, die das freie Quecksilber binden und dafür sorgen, dass es jetzt mit dem Urin ausgeschieden werden könne, ohne dass es sich im Körper ablagere. Es stimmt natürlich, dass schwefelhaltige Aminosäuren wie Cyst(e)in und Methionin Quecksilber binden können, und es stimmt auch, dass diese Aminosäuren im Kokoswasser enthalten sind.
Da das Kokoswasser aber insgesamt aus nicht mehr als allerhöchstens 2 Gramm Protein pro 100 Gramm besteht und die schwefelhaltigen Aminosäuren davon nur einen kleinen Teil ausmachen, ist es äusserst fraglich, wie diese winzigen Aminosäuremengen eine merkliche Entgiftung in die Wege leiten können sollen.
Manch einer, der im Netz von einer entgiftenden Wirkung von Kokoswasser bzw. Palmnektar berichtet, konnte seine Aussage letztendlich nur damit erklären, dass man die Schwefelanteile doch deutlich herausschmecken könne.
Schade, dass niemand eine einleuchtende Erklärung auf Lager hat, warum man, um in den Genuss schwefelhaltiger Aminosäuren zu gelangen, Kokoswasser beispielsweise einem Schnitzel vorziehen soll. Denn Letzteres enthält – wie auch Käse, Fisch und Nüsse – ein Vielfaches an schwefelhaltigen Aminosäuren. Nicht dass wir der Meinung sind, man müsse ab sofort täglich ein oder mehrere Schnitzel zur Quecksilberausleitung essen. Wir bedauern lediglich, dass niemand mit der dringend erforderlichen Information herausrückt – falls es eine solche überhaupt gibt – was es nun ist, das die wenigen Aminosäuren im Kokoswasser zu etwas Besonderem werden lässt.

Entgiftende Fettsäuren im Kokoswasser

Genauso sollen die Fettsäuren des Kokoswassers massgeblich an der Ausleitung von Quecksilber beteiligt sein. Von ihnen wird gesagt, dass sie das im Fettgewebe eingelagerte Quecksilber lösen könnten, bevor es dann von den schwefelhaltigen Aminosäuren gebunden werde, so dass es nicht mehr aufs Neue im Körper eingelagert, sondern ausgeschieden werde.
Mit den Fettsäuren verhält es sich im Kokoswasser jedoch ganz ähnlich wie mit den Aminosäuren. Während das Kokoswasser aber immerhin noch zu 2 Prozent aus Aminosäuren besteht, liegt der Fettanteil bei kläglichen 0,5 Prozent. Aus diesem Grunde gilt das Kokoswasser ja auch als nahezu fettfrei und wird begeistert von kalorienbewussten Menschen getrunken. Und jetzt sollen genau diese Fettspuren Quecksilber ausleiten?
Warum denn da nicht besser täglich 1, 2 oder 3 Esslöffel Kokosöl einnehmen? Dieses ist nämlich tatsächlich reich an besonderen – den mittelkettigen und antibakteriell wirksamen – Fettsäuren. Ja, es besteht gar zu etwa 60 bis 70 Prozent aus mittelkettigen Fettsäuren.

Kokoswasser aktiviert die Zelle zur Quecksilberausleitung

Die dritte angeblich entgiftende Eigenschaft des Kokoswassers klingt noch am ehesten nachvollziehbar, doch dürften andere entsprechend mineralisierte Getränke hier ähnlich wirken. Es heisst, dass Kokoswasser aufgrund seines Natrium- und Kaliumreichtums die Zellreinigung aktiviere und auf diese Weise die Zellen dazu motiviert werden, das in der Zelle befindliche Quecksilber in den Extrazellulärraum auszuleiten.
Wäre dies der Fall, müsste aber kurz nach dem Kokoswasserverzehr unbedingt ein Quecksilber bindendes Material eingenommen werden (wie z. B. Zeolith oder Bentonit – es sei denn, man mag sich auf die schwefelhaltigen Aminosäuren des Kokoswassers verlassen), welches dann das mobilisierte Quecksilber auch wirklich aufnimmt und eine Rückvergiftung verhindert.
Es bleibt einem somit letztendlich nichts anderes übrig, als die Geschichten rund um die entgiftende Fähigkeiten des Kokoswassers zu glauben oder eben nicht. Da das Kokoswasser aber so gut schmeckt und ja auch tatsächlich überzeugende gesundheitliche Vorteile bietet, schadet es keineswegs, bei vermuteten oder nachgewiesenen Schwermetallbelastungen – begleitend zu anderen Ausleitverfahren – auch regelmässig das Kokoswasser zu trinken.
Denn letztendlich lässt sich natürlich nicht ausschliessen, dass das Kokoswasser vielleicht doch entgiftet, man eben nur noch nicht erklären kann, warum und wie es das tut.

Kokoswasser behebt Mineralstoffmängel während der Ausleitung

In jedem Fall hilft das Kokoswasser dabei, Mineralstoffmängel zu beheben. Mineralstoffmängel sind besonders bei Schwermetall belasteten Menschen vorhanden und noch mehr bei Menschen, die eine Ausleitung hinter sich haben.
So hat der Freiburger Zahnarzt Dr. Helmut Friedrich beispielsweise zeigen können, dass sich ein gravierender Mineralstoffmangel bei Menschen, die mit DMPS ausgeleitet hatten, mit Hilfe des Kokoswassers in kurzer Zeit wieder rückgängig machen liess. DMPS ist ein schulmedizinisches Medikament, das zur Quecksilberausleitung eingesetzt wird. Das Problem ist jedoch, dass DMPS nicht nur Quecksilber, sondern genauso etliche Mineralstoffe bindet, die dann – genau wie das Quecksilber – aus dem Körper hinausgeschafft werden.

Kokoswasser – Das Fazit

Unser Fazit ist also, dass Kokoswasser
  • zu den gesündesten Durstlöschern zählt
  • jeden Iso-Drink in den Schatten stellt
  • ein super Sportgetränk ist
  • bei der Behebung von Mineralstoffmängeln hilft
  • den Körper in nahezu jeder Regenerationsphase unterstützt
  • eine positive Wirkung auf den Säure-Basen-Haushalt ausübt
  • die Herz-, Knochen- und Nierengesundheit fördert
Dass Kokoswasser aber definitiv Quecksilber entgiftet, würden wir so nicht übernehmen, da uns für eine solche Aussage noch eindeutige Informationen und Belege fehlen. Auch als Vitaminlieferant eignet sich das Kokoswasser nicht.

Welches Kokoswasser ist empfehlenswert?

Will man Kokoswasser kurmässig einnehmen – ob zur Optimierung des Mineralstoffhaushalts oder zu anderen gesundheitlichen Zwecken – wird empfohlen, täglich etwa 300 bis 500 Milliliter Kokoswasser über den Tag verteilt zu trinken.
Da es inzwischen sehr viele Kokoswassermarken auf dem Markt gibt, fällt die richtige Wahl schwer. Wir empfehlen Ihnen, sich zuerst einmal den Luxus einer frischen grünen jungen Kokosnuss zu gönnen. Lieferanten finden Sie ganz einfach im Internet. Meist wird der nächste Liefertermin angegeben, wann die Nüsse frisch in hiesigen Landen eintreffen. Anschliessend werden sie sofort an die Vorbesteller weitergeschickt.
Damit sich die Versandkosten im Rahmen halten, werden die Nüsse jedoch meist von der grünen Schale befreit, so dass es hellbeigefarbene Kokosnüsse sind, die Sie erhalten werden.
Erst wenn Sie wissen, wie echtes natürliches Kokoswasser schmecken soll, sind Sie in der Lage, ein wirklich hochwertiges Produkt zu identifizieren. Hochwertiges Kokoswasser sollte leicht süss (aber nicht zu süss), seidig und vollmundig schmecken. Nach Kokos schmeckt es nur sehr sehr leicht. Eine säuerliche Note ist NICHT normal und NICHT natürlich. Echtes Kokoswasser schmeckt nicht einmal im Ansatz säuerlich.
Viele Tetrapack-Kokoswässer, die natürlich pasteurisiert werden müssen, schmecken hingegen sehr oft säuerlich, oft auch viel zu süss, zu stark nach Kokosnuss (weil aromatisiert) und sind nicht selten einfach ungeniessbar. Kaufen Sie sich am besten eine kleine Auswahl hochwertiger Bio-Kokoswässer (4 bis 5) und treffen Sie dann Ihre eigene Wahl.

Ihre Ausbildung zum ganzheitlichen Ernährungsberater

Ihnen gefällt das Ernährungskonzept des Zentrums der Gesundheit? Sie möchten gerne detailliert wissen, wie Sie für sich und Ihre Familie eine rundum gesunde Ernährung gestalten können? Oder möchten Sie vielleicht Ihrem Berufsleben eine neue Perspektive geben und auch andere Menschen zu Themen rund um eine ganzheitliche Gesundheit beraten können? Dann empfehlen wir Ihnen die Akademie der Naturheilkunde.
Die Akademie der Naturheilkunde bildet Menschen wie Sie – die gesunde Ernährung und ein gesundes Leben lieben – in 12 bis 18 Monaten zum Fachberater für holistische Gesundheit aus. Wenn Sie mehr über das Fernstudium an der Akademie der Naturheilkunde wissen möchten, dann erfahren Sie auf der Webseite der Akademie alle Details sowie Feedbacks von aktuellen und ehemaligen TeilnehmerInnen.

Quellen:

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….danke an H.J.F.
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Gruß an die Erkennenden
Der Honigmann

Homöopathie bei hohem Blutdruck

von Dr. Martina Hahn-Hübner
Mit Homöopathie können Sie Ihren Blutdruck effektiv senken. Wichtig ist, dass Sie die Präparate nicht eigenmächtig einsetzten oder sogar Ihre verschriebenen Mittel von heute auf morgen absetzen.
Homöopathie soll Ihre Bluthochdruckbehandlung ergänzen und daher soll die Behandlung immer unter therapeutischer Begleitung durchgeführt werden. Allerdings gibt es Mittel, die gegen die häufigsten Begleiterscheinungen des Bluthochdrucks wirken. Diese können Sie auch eigenständig einnehmen. Dazu gehören
  • Crataegus D12 - es hilft bei Atemnot durch Anstrengungen
  • Aconitum D6 oder D12 - bei Unsicherheit oder Angst durch Bluthochdruck, aber auch bei Herzrasen
  • Arsenicum D6 - bei Bluthochdruck, der gerade abends oder nachts sehr hoch ist und zum Beispiel zu Atemnot führt
Nehmen Sie diese Mittel ein, ist im Akutfall eine Dosis von 6 Globilu alle zwei Stunden angebracht. Denken Sie aber auch daran, dass es bei Homöopathie häufig auch zu einer Erstverschlechterung der Symptome kommen kann.

Rein ins Ohr & Kopfschmerzen, Schnupfen, Nervosität sind verschwunden

von Günter Stein

Wo Zäpfchen reinkommen, wissen Sie. Und wo kommen Kerzen rein? Nein, nicht zwangsläufig in den Kerzenständer. Nehmen Sie doch einmal Ihr Ohr dafür her. Für Ohrkerzen! Sie haben ihren Ursprung in der jahrhundertealten Tradition der Hopi-Indianer und werden bei uns seit Jahrzehnten von naturheilkundlichen Therapeuten eingesetzt.
Ohrkerzen waren bei den Indianern Nordamerikas fester Bestandteil schamanischer Rituale. Heute setzt sie die Naturheilkunde zur unterstützenden Behandlung der verschiedensten Beschwerden ein.
Ohrkerzen können lindernd wirken bei:
Kopfschmerzen
Ohrgeräuschen (Tinnitus)
stockendem Schnupfen
Entzündungen der Nasennebenhöhlen
nervöser Anspannung
Durchblutungsstörungen des Ohrs
Weitere bewährte Indikationen sind die Auflösung von Ohrschmalz und die Reinigung der Ohren durch die Behandlung.

Ohrkerzen wirken wie eine Massage des inneren Ohrs

Die Wirkungsweise der Ohrkerzen beruht auf einem rein physikalischen Effekt, den wir auch von einem offenen Kamin her kennen. So wie beim Kamin entsteht auch beim Abbrennen der Kerze ein leichter Unterdruck. Dieser wirkt sich zusammen mit den Vibrationen der Luft, die durch die Bewegungen der Flamme erzeugt werden, wie eine zarte Massage des Trommelfells aus. Sie spüren diese Massage als angenehme Wärme und erfahren dabei einen Druckausgleich im Bereich des Ohrs und der Nasennebenhöhlen.
Wichtig! Ohrkerzen dürfen Sie nicht anwenden bei:
eitrigen Entzündungen des Ohrs
Pilzinfektionen am Ohr

Baumwolle ist Basis der Ohrkerzen

Bei den Indianern wurden die Kerzen noch aus gerollten Blättern hergestellt. Ohrkerzen, die heute in der Naturheilkunde angewendet werden, bestehen aus einem ungebleichten Baumwollstoff, der mit Bienenwachs bestrichen und mit Honigextrakten angereichert wird. Gleich geblieben ist allerdings die aus Salbei, Johanniskraut und Kamille bestehende Kräutermischung, mit der die Kerzen bestrichen werden.
Ohrkerzen sind etwa 20 cm lang und haben am unteren Ende eine Abbrennmarkierung, die anzeigt, wann die Behandlung mit ihnen beendet werden muss. Darüber hinaus sollte im Inneren der Ohrkerze ein Sicherheitsfilter angebracht sein, der verhindert, dass Verbrennungsrückstände oder kleine Wachsteilchen in den Gehörgang gelangen.
Achtung! Kaufen Sie ausschließlich als Medizinprodukt zertifizierte Ohrkerzen, die Sicherheitsmerkmale wie Filter und Abbrennmarkierungen haben. Andernfalls würden Sie Verletzungen im Inneren des Ohrs riskieren.
Ohrkerzen (z. B. Biosun© Ohrkerze Traditional, 5 x 2 Stück ca. 23 €) können Sie über jede Apotheke beziehen.

Ätherische Öle können gezielt eingesetzt werden

Zusätzlich zu den traditionellen Ohrkerzen gibt es inzwischen auch mit speziellen ätherischen Ölen angereicherte Kerzen, die das traditionelle Ritual der Ohrkerzen mit der Aromatherapie kombinieren. So können Sie durch das Einatmen der aufsteigenden Dämpfe während des Brennvorgangs zusätzliche therapeutische Effekte erzielen.
Diese Wirkungen sind durch die Ölbeschichtungen möglich:
Beruhigung und innere Harmonie durch Ylang-Ylang und Geranie
Erfrischung und Aktivierung durch Eukalyptus und Kiefernnadeln
Entspannung durch Rosmarin und Lavendel

Donnerstag, 11. Februar 2016

Heilung durch sanften Wasserdruck

Was gibt es bei Muskelkater oder Gelenkschmerzen Schöneres als ein warmes Bad? Viele Menschen greifen dann zusätzlich zum Dusch- schlauch der Badewanne und massieren unter Wasser die schmerzende Körperregion mit dem Strahl. Rein intuitiv verabreichen sie sich damit eine Unterwasser-Druckstrahlmassage.
Eine solche Therapie wird in Reha-Einrichtungen, bei Physiotherapeuten, Masseuren oder auch in orthopädischen Praxen angeboten: Als Patient sitzen oder liegen Sie dabei in einer Wanne und werden mit Wasser massiert, das mit hohem Druck aus einem Schlauch schießt.
Leider streichen immer mehr Kliniken und Behandlungszentren dieses altbewährte Naturheilverfahren aus ihrem Angebot, weil sich die Anschaffung der aufwändigen Apparatur bei den derzeitigen niedrigen Kassensätzen nicht mehr rechnet.
Bei diesen Beschwerden wird Ihnen eine Unterwasser- Druckstrahlmassage helfen:

  • Schmerzen aller Art
  • Muskelverspannungen, Muskelkater
  • Rückenschmerzen, Hexenschuss
  • Muskelverhärtung (Myogelosen)
  • Lähmung (spastische Paresen)
  • Gewebeschwund (Atrophien)
  • Zerrungen
  • Gelenkschmerzen, Arthrosen
  • Vernarbungen
  • Stauungen, Ödeme
  • Morbus Bechterew (entzündliche rheumatische Erkrankung)
  • Schuppenflechte
Der Wasserdruckstrahl löst Stauungen, Vernarbungen und Verhärtungen im Körpergewebe. Durch den Druck und das warme Wasser wird Ihre Durchblutung angeregt; Gewebe, Gelenkknorpel und Muskeln werden dadurch besser mit Sauerstoff und Nährstoffen versorgt. Stoffwechselschlacken werden abtransportiert und der Lymphfluss wird angeregt.
Eine echte Wohltat: 20 Minuten Massage, danach 30 Minuten ruhen
Selbst bei Schuppenflechte kann Ihnen die Druckstrahlmassage helfen: Durch die sanfte Massage werden ab- gestorbene Hautschüppchen gelöst, und die Hautzellen regenerieren sich besser. Das Wasser ist bei der Behandlung 34 bis 38 Grad warm.
Die äußerst entspannende Anwendung dauert10 bis 20 Minuten. Anschließend sollten Sie sich mindestens 30 Minuten ausruhen. Dabei können Sie in der warmen Wanne liegen bleiben oder es sich - warm eingehüllt in einer Decke - auf einem Sessel bzw. einer Liege gemütlich machen. Die Kosten von 30 bis 50 € pro Behandlung müssen Sie selbst tragen. Im Rahmen von Reha-Maßnahmen übernehmen Krankenkassen die Kos- ten. Etwa sechs Sitzungen sind not- wendig, um eine Verbesserung der Beschwerden zu erreichen.
Effektiver als die herkömmliche Massage auf einer Liege
Die Unterwasser-Druckstrahlmassage ist effektiver als eine herkömmliche Massage, weil Ihre Muskulatur allein schon durch das Liegen im warmen Wasser gelockert wird. Der Auftrieb des Wassers reduziert das Eigengewicht Ihres Körpers um etwa 80 %. Dadurch werden Wirbelsäule, Muskeln, Bandscheiben und Gelenke entlastet.
Die Behandlung ist zwar sanft, aber dennoch nicht für jeden geeignet: Leiden Sie unter einer Herz-Kreislauf-Erkrankung, sollten Sie von dieser Massage-Art absehen. Denn das warme Wasser und der hydrostatische Druck könnten die Beschwerden verstärken. Das Gleiche gilt bei Leberzirrhose, Durchblutungsstörungen oder Blutungsneigung.
Machen Sie aus Ihrem Badezimmer einen „Massagesalon"
Wenn Sie sich bei einem Therapeuten von der angenehmen und heil- samen Wasseranwendung überzeugt haben, könnten Sie sich auch überlegen, eine spezielle Badewanne anzuschaffen, mit der eine ähnliche Behandlung zu Hause möglich ist. Solche Einheiten für die eigenen vier Wände werden meist als Hydromassage bezeichnet.
Ansprechpartner sind Sanitätsfachgeschäfte - allerdings müssen Sie mit Kosten von 3.000 € und mehr rechnen. Wenn Sie das nächste Mal ein Vollbad nehmen, probieren Sie die zusätzliche entspannende Wirkung des Wasserstrahls einmal aus. Führen Sie den Duschschlauch gleichmäßig über den ganzen Körper, und genießen Sie die kribbelnde und belebende Massage.


Heilsame Entspannung pur: Massagen unter Wasser

von von unserem Experten Dr. Ulrich Fricke, Chefredakteur von "Länger und gesünder leben"
Neben der Unterwasserdruckstrahlmassage gibt es in der Naturheilkunde noch weitere Massageformen, die ebenfalls die entspannende Wirkung des Wassers nutzen.

  • Unterwassermassage: Sie sitzen in einer Badewanne mit warmem Wasser und werden direkt mit den Händen des Therapeuten massiert. Durch die Wärme und den Auftrieb des Wassers wird die Wirkung einer herkömmlichen Massage gesteigert. Die Kosten (20 Minuten Behandlung ca. 30 €) werden von einigen Krankenkassen übernommen, so- fern ein Arzt ein Rezept ausgestellt hat - sie müssen dann lediglich einen Eigenanteil von 10 % zahlen.
  • Hydrojet: Dabei liegen Sie während der Massage nicht direkt im Wasser, sondern auf einem beheizten Wasserbett mit Massageautomatik. Massagedüsen im Inneren des Wasserbetts sind gegen den Körper gerichtet. Pulsierende oder kreisende Wasserstrahlen massieren gezielt bestimmte Körperregionen wie z. B. den Nacken, den Rücken und die Füße oder auch den ganzen Körper. Die Massage strafft Ihr Gewebe, löst Stauungen und steigert Ihr Wohlbefinden. Die Wärme regt Ihre Durchblutung an, aktiviert den Stoffwechsel und löst Verspannungen, Verhärtungen und Verkrampfungen. Eine Anwendung dauert 15 bis 20 Minuten (bei Physiotherapeuten, Masseuren oder in orthopädischen Praxen), die Kosten müssen Sie selbst tragen. Viele Anwender wollen die extrem entspannende Wirkung dieser Wasserbetten nicht mehr missen und schaffen sich eine eigene Hydrojet-Massageliege für zu Hause an (Kosten: ab 2.000 €).
  • Bewegungsbad im Wasserbecken: Beim Bewegungsbad wird der Auftrieb des Wassers genutzt, um die Muskeln zu trainieren und den Kreislauf anzuregen. Durch die Gewichtsentlastung von etwa 80 % im Wasser ist das Training ideal für Patienten mit Arthritis, Osteoporose oder Haltungsschäden. Bewegungsbäder unter Anleitung bieten Schwimmbäder, Physiotherapeuten und auch Wellness-Zentren an. Eine Unterrichtseinheit kostet etwa 10 € pro Stunde. Teilweise übernehmen die Krankenkassen die Kosten. Dazu benötigen Sie ein ärztliches Rezept, das Sie in einer Physiotherapie-Praxis einlösen.

Ätherische Öle bei ADHS

(Zentrum der Gesundheit) – Unzählige Kinder erhalten die Diagnose ADHS, auch Zappelphilippsyndrom genannt, und werden anschliessend in den meisten Fällen entsprechend schulmedizinisch behandelt. Dass diese Behandlung nicht nur Vorteile bringt, sondern auch viele Nebenwirkungen nach sich ziehen kann, ist inzwischen bekannt. Ätherische Öle können den betroffenen Kindern – gemeinsam mit vielen anderen ganzheitlichen Massnahmen – jedoch häufig sehr gut helfen.
Ätherische Öle bei ADHS © Floydine - Fotolia.com

ADHS – Ätherische Öle gehören zur ganzheitlichen Therapie

Bei ADHS (Aufmerksamkeitsdefizit-Hyperaktivitätssyndrom) können viele naturheilkundliche und ganzheitliche Massnahmen zum Einsatz kommen, wie z. B. eine Ernährungsumstellung, bestimmte Nahrungsergänzungsmittel, Bewegungstherapie, Verhaltenstherapie oder auch die Sanierung der Darmflora. Ätherische Öle gehören in jedem Fall zu einer ganzheitlichen Therapie dazu, da sie zu nachweislichen Besserungen bei ADHS führen können.

ADHS – Nach wie vor umstritten

Bei ADHS neigen die Kinder zu Hyperaktivität, sie können Ihre Impulse nur schlecht kontrollieren, kaum still sitzen, und ihre Konzentrationsfähigkeit ist beeinträchtigt. Dabei handelt es sich bei ADHS um eine auch in der Fachwelt äusserst umstrittene Diagnose.
Über 75 Prozent der betroffenen Kinder sind Jungs, die von Natur aus etwas lebhafter und lauter sind als gleichaltrige Mädchen. Meist werden zudem gerade die Jüngsten der Klasse mit ADHS diagnostiziert. Also gerade jene Schüler, die im direkten Vergleich hinter den bis zu fast einem Jahr älteren Klassenkameraden in ihrer geistigen und seelischen Entwicklung natürlicherweise noch zurück hinken.

Wie wird schulmedizinisch behandelt?

Die schulmedizinische Standardbehandlung ist meist eine rein symptomatische: die Kinder werden mit Medikamenten ruhig gestellt, die die Konzentrationsfähigkeit erhöhen und die Kinder zu funktionierenden Mitgliedern des Klassenverbandes machen sollen. Das bekannteste Medikament zur Behandlung besteht aus Methylphenidat (z. B. Ritalin). Dass dieses Medikament viele unangenehme und sogar gefährliche Nebenwirkungen aufweist, ist vielen Eltern jedoch nicht bewusst.
Ätherische Öle

Ätherische Öle bei ADHS

Die gute Nachricht ist: Auch naturheilkundlich kann man der Diagnose ADHS einiges entgegensetzen. So kann man etwa mit ätherischen Ölen unterstützend eingreifen und dem Zappelphilippsyndrom entgegenwirken.
Ätherische Öle enthalten die wirksamen Pflanzenstoffe in geballter Form; sie sind hochkonzentriert, und so reicht meist eine kleine Menge, um durchschlagende Erfolge zu erzielen. Dabei genügt oftmals schon das blosse Riechen der Öle aus, denn die Moleküle der ätherischen Öle gelangen über den Riechnerv direkt ins menschliche Gehirn und aktivieren dort diejenigen Gehirnareale, die für unsere Gefühle, unsere Hormone und das vegetative Nervensystem zuständig sind. Auf diese Weise können sie problemlos und nachhaltig unsere Psyche beeinflussen.
Generell werden meistens Öle mit einem hohen Sesquiterpen- oder Sesquiterpenol-Gehalt bei ADHS eingesetzt. Bei diesen beiden Substanzen handelt es sich um bestimmte sekundäre Pflanzenstoffe, die den ätherischen Ölen eine besondere Wirkung verleihen. So mildern sie beispielsweise Aggressivität und Unruhe, gelten generell als beruhigend und angstlösend und stärken überdies das Selbstvertrauen. Dabei dämpfen sie Gefühle nicht einfach, sondern bringen diese in eine ausgewogene Balance.

Vetiveröl bei ADHS

Zu den ätherischen Ölen, die reich an Sesquiterpenen sind, gehört beispielsweise das Vetiveröl aus Vetiver, einem Gras aus der Familie der Süssgräser. Vetiveröl gilt als potentes Mittel gegen ADHS. Das zähflüssige ätherische Öl wird aus den weitverzweigten, tiefgründigen und äusserst widerstandsfähigen Vetiver-Wurzeln gewonnen. Diese Wurzeln stabilisieren das umgebende Erdreich und verhindern Erosion.
Und genau diese stabilisierende Wirkung übt es auch auf den Menschen aus: Es wirkt beruhigend, erdend und fördert die Konzentration. In einer kleinen, wissenschaftlichen Studie von Dr. med. Terry S. Friedman konnte gezeigt werden, dass sich Vetiveröl hervorragend zur Behandlung von hyperaktiven Kindern mit diagnostiziertem ADHS eignet.
Durch dreimaliges tiefes Einatmen durch die Nase über dem offenen Ölfläschchen 3-mal täglich konnte eine signifikante Verbesserung der EEG-Werte (Gehirnströme) festgestellt werden. Damit einhergehend verbesserten sich die Symptome der Kinder auffallend.

Kamillenöl bei ADHS

Auch ätherisches Kamillenöl ist reich an Sesquiterpenen und wird in der Naturheilkunde zur unterstützenden Behandlung von ADHS eingesetzt. Es gibt zwei verschiedene Kamillearten: einmal die deutsche Kamille, die stärker entzündungshemmend und zum andern die römische Kamille, die stärker beruhigend wirkt.
Beide Öle gelten zudem als entspannend, angstlösend und stimmungsaufhellend, wobei diese Effekte bei der römischen Kamille stärker ausgeprägt sind als bei der deutschen Kamille. Eine kleine Studie aus dem Jahr 2009 konnte zeigen, dass Kamille die ADHS-Symptome deutlich reduzierte. Auch hier kann man einfach am Ölfläschchen riechen oder das ätherische Öl vernebeln.

Sandelholzöl bei ADHS

Sandelholzöl ist ein Öl, das reich an Sesquiterpenolen ist. Es gilt ebenfalls als beruhigend, stressreduzierend und fördert die innere Balance, weshalb es nicht verwundert, dass auch diesem Öl eine starke Wirkung bei Kindern mit ADHS nachgesagt wird. Zur Beruhigung soll das Öl entweder alleine oder in einer Mischung mit anderen beruhigenden Ölen, ein bis zwei Mal täglich vernebelt werden.

Lavendelöl

Ein weiteres hilfreiches ätherisches Öl ist das bekannte Lavendelöl. Der Tausendsassa unter den ätherischen Ölen gilt als Alleskönner und so wird auch Lavendelöl zur Behandlung von ADHS empfohlen. Es verfügt über eine stark ausgleichende Wirkung, stellt die natürliche Harmonie wieder her und bringt die Gefühle ins Gleichgewicht. Zudem wirkt es beruhigend auf Körper und Geist, angstlösend und stimmungsaufhellend. Ebenso schenkt es innere Kraft und die Stärke, mit den Anforderungen des täglichen Lebens besser klar zu kommen. Das Öl ist äusserst mild und sehr gut verträglich. Bei ADHS kann man ein bis zwei Mal täglich einen Tropfen pur auf die Fusssohlen zur Unterstützung auftragen.

Wie kann man ADHS-Kinder noch unterstützen?

Meist haben die betroffenen Kinder einen grossen Bewegungsdrang, der durch zu viel fernsehen und Computer spielen unterdrückt wird. Eine naturheilkundliche Behandlung sollte also immer darauf abzielen, den Kindern ausreichend Bewegung – am besten in freier Natur – zu verschaffen.
Zusätzlich wird die Hyperaktivität oftmals durch die Ernährung beeinflusst: zu viel Zucker, Junk Food (Konservierungsstoffe und andere Zusätze) und Weissmehl verstärken den Bewegungsdrang und beeinträchtigen die Konzentrationsfähigkeit negativ.
Auch eine Unterversorgung an Omega-3-Fettsäuren sollte in Betracht gezogen werden. Bei vielen Kindern und Jugendlichen, bei denen ADHS diagnostiziert wurde, liegt ein erniedrigter Spiegel an Omega-3-Fettsäuren im Blut vor. Die Fettsäuren wirken im Gehirn ähnlich wie so manch schulmedizinisches Medikament – allerdings ohne Nebenwirkungen und langfristig. Lebensmittel, die hohe Omega-3 Fettsäuren-Gehalte liefern, sind beispielsweise Leinöl (bis zu 70% Omega-3 Fettsäuren), Chiasamenöl (bis ca. 64% Omega-3 Fettsäuren), Hanföl oder das DHA-Algenöl. Zusätzliche ganzheitliche Behandlungsansätze gibt es viele (siehe vorigen Link). Diese sollten ebenfalls in eine ganzheitliche Therapie integriert werden.

Ätherische Öle als Teil einer ADHS-Therapie

Bei ADHS-Symptomen können vor einer medikamentösen Therapie also zunächst andere Mittel und Wege ausprobiert werden. Oft kann das ADHS sodann mit der Hilfe von ätherischen Ölen, ausreichend Bewegung und einer an die Bedürfnisse angepassten Ernährung gut kontrolliert werden. Erst wenn die Naturheilkunde an ihre Grenzen stösst und der Leidensdruck der Kinder (nicht der Eltern und Lehrer!) zu gross wird, sollte man die herkömmliche Behandlung in Betracht ziehen.
Inkagold

Ätherische Öle als Hautpflege

Da ätherische Öle sehr gut in ein Basisöl gemischt werden können und in dieser Kombination zu einem hochwertigen und heilenden Körperöl werden, können Sie Ihrem Kind auch immer ein bisschen einer solchen Ölmischung auf z. B. die Arme auftragen. Detaillierte Informationen zum Einsatz von ätherischen Ölen in der Hautpflege finden Sie hier: Ätherische Öle in der Hautpflege

Ätherische Öle im Smoothie

Auch über Smoothies kann man ätherische Öle auf einfache Weise zu sich nehmen. Hier stellen wir Ihnen fünf köstliche Rezepte für Ätherisch-Öl-Smoothies vor.

Heilung durch Petroleum

Honigmann zu lesen
quarz-mit-petroleum
(…)
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Das Video vom Chembuster33 musste gelöscht werden, da dessen Informationen nicht seriös sind!
14.12.2014

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Diese Anmerkung von w3000 bezieht sich auf das gelöscht Video vom Chembuster33 (https://www.youtube.com/watch?v=Kb3ybTkTUi8)
w3000: Eine wichtige Berichtigung zur Entstehung des Erdöls ist angesagt, was zwar grundsätzlich nichts mit diesem Beitrag zur Heilung mit Petroleum zu tun hat, welcher allerdings auch diese Falschinformation enthält und daher berichtigt werden MUSS:  “Erdöl ist verdichtetes Pflanzengut.
Pflanzengut hat Sonnenlicht aufnehmen müssen, ansonsten es gar keine Pflanze hätte werden können”falsche Angabe dem obigen Video entnommen
w3000: Erdöl sei Fossile Energie – hat sich als falsches Paradigma herausgestellt – Erdöl ist kein Fossiler-Stoff – Erdöl entsteht nicht aus Pflanzen – die Entstehung von Erdöl, wie sie allgemein erklärt wird ist falsch, denn Erdöl bildet sich ständig nach.
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Ein uraltes Heilungs- und Vorbeugemittel wird wieder populär:

Gereinigtes Petroleum G179

Das gereinigte Petroleum G179 ist für vieles gut. Es stand jahrzehntelang sogar im Deutschen Arzneimittelbuch DAB. Dann wurde es durch den Unverstand Deutschen Apothekerkommission als Heilmittel ausgelöscht. Warum? Angeblich wegen nicht erwiesener Wirkung Es kann bei vielen Krankheiten und Beschwerden angewandt werden: von Asthma bis Zehenjucken usw…
Petroleum ist ein Erdölbestandteil. Auf den Flaschen steht „giftig“ und „ätzend“, „nicht einnehmen“. – Alles Volksverdummung?

Zur Anwendung:

Petroleum reinigt den Körper gründlich. Es dient also der Entgiftung des Körpers, der Regeneration, der Heilung von Krankheiten und Wunden, Rheuma etc. Als normale Kur wird in der Literatur empfohlen: 14 Tage lang jeden Morgen 1 Teelöffel Petroleum auf nüchternen Magen geschluckt. Erst nach 2 Stunden normal darf gegessen und normal Getränk getrunken werden. Dann 8 Wochen eine Pause ohne Petroleum und dann eine 28tägige Nachkur. Jedes Jahr soll man eine 14tägige Kur und eine Nachkur machen. Andere Bücher empfehlen jährlich eine 6-Wochen-Kur ohne Unterbrechung, Aber auch die Bücher, welche eine 6-Wochenkur ohne Unterbrechung empfehlen, legen Wert auf die Feststellung, daß das Petroleum morgens, auf nüchternen Magen und mindestens 2 Stunden vor der ersten Mahlzeit eingenommen werden soll.
Es kann manchmal Durchfall eintreten. Das ist gut, denn das zeigt, daß der Darm teilweise gereinigt wird. Keine Durchfallverhütungsmittel nehmen, denn dann stört man den Reinigungsprozeß.
Daher die Kur z.B. am Wochenende oder vor den Feiertagen beginnen. Hört der Durchfall nach 3 Tagen nicht auf, ärztlichen Rat einholen und ggf. natürliche Durchfallverhütungsmittel nehmen. Viel Wasser trinken: 2 bis 2,5 Liter täglich.
Während der Kuren (und auch sonst) auf alkoholische Getränke verzichten – möglichst auch keine Medizintropfen schlucken, die Alkohol enthalten: Das schwächt die Petroleumwirkung und kann zu Krämpfen führen!! Ärztlichen Rat einholen – alkoholhaltige und andere Medikamente nicht eigenmächtig ändern, nicht eigenmächtig absetzen, nicht eigenmächtig ergänzen!
Bei Rheuma 3mal täglich 1 Teelöffel nach dem Essen einnehmen und 1mal täglich die Schmerzstellen mit Petroleum einreiben. Dazu erst eine Hautcreme verwenden und dann sofort das Petroleum einreiben. Die Creme soll das Austrocknen der Haut verhindern.
Das G 179-Apotheken-Petroleum enthält z.B. weniger als 0,005% Aromaten. Hersteller des Petroleums OLEUM PETRAE ALBUM RECT. Nr. G 179 DAB, (Naphtabenzin) sind die Firmen Firma Caelo, Firma Merck und Firma Fa. Caesar & Lorenz, Hilden, in Flaschen zu 250 ml und 1 Liter; Für die 42-Tage-Kur (12 Tage + 28 Tage, siehe oben) benötigt man die kleine (= 250 ml)-Flasche. Die kleine Flasche kostet zwischen 7,oo und 9,oo Euro. Für Menschen, die sich wegen des Geruchs oder Geschmacks von Petroleum vor der Einnahme ekeln, fertigt die ein geruchs- und geschmackloses Petroleum mit dem Namen „Oleosan“ her, das allerdings in der 300ml-Flasche 10,20 Euro kostet.
Gehen Sie aber nicht in andere Apotheken um nach Oleosan zufragen. Es gibt mit dem gleichen Namen „Oleson“ von einem spanischen Hersteller ein Mittel gegen fettige Haare, was mit dem „Oleosan“ der Rosen-Apotheken gar nichts zu tun hat, was aber in den Apotheken allgemein mehr bekannt ist. Es kommt auf ein paar Tropfen mehr oder weniger nicht an, sondern auf die Regelmäßigkeit.
Es hat 1979 im deutschen Hersbruck vor dem Amtsgericht einen Petroleumprozeß gegeben. Er wurde eingestellt. Der Beschuldigten, Frau Erika Herbst, welche die Petroleuminfo unters Volk brachte, konnte vom Staatsanwalt kein Gesetzesverstoß nachgewiesen werden. Ebenso konnte keine Nebenwirkung des Petroleums nachgewiesen werden. Die bayerische Landesapothekerkammer – Körperschaft des Öffentlichen Rechts – konnte auf schriftliche Anfrage hin keinen einzigen Vorgang (Patienten, Patientenblatt) benennen, aus dem eine Schadenswirkung bezüglich der Petroleumverwendung hergerührt haben könnte. Der Petroleumsprozeß fand am 17.1.79 vor dem Amtsgericht Hersbruck statt. Aber der Gerichtsmediziner, Obermedizinalrat Dr. Dünkelmeyer konnte keinen einzigen Schadensfall nennen. Er äußerte von daher die Meinung, dass man alles anwenden solle, was helfen kann. Außerdem riet er zu klinischen Tests, konnte aber jedoch keine Klinik nennen, die dazu bereit wäre.“

Neurodermitislinderung:

Etwas gereinigtes Petroleum auf die Wunden träufeln, einige Sekunden wirken lassen und dann darauf Hagebuttenkernöl auf diese noch vom Petroleum nassen Hautstellen träufeln und 1 bis 2 Teelöffel pro Tag einnehmen.
Andere Körperstellen, die jucken, brennen, geschwollen, entzündet sind (z.B. After, Scheide, Mund, Zunge, Gaumen, Zahnfleisch): Mit gereinigtem Petroleum benetzen und Hagebuttenkernöl hineingeben. Im Mundbereich sowohl das Petroleum als auch das Hagebuttenkernöl einige Minuten im Munde kreisen lassen und entweder herunterschlucken oder ausspucken..
Es wird berichtet, daß Petroleum vor allem: Krebs, Tumore, Metastasen, Prostataleiden, Diabetes, Schwachheit, Kinderlähmung, Gelenkrheuma, Gicht, Darmverschluß, Leukämie, Anämie, Leber- Galle- Darm- Verdaungsbeschwerden geheilt, oder die Leiden gebessert hat.
Folgende Ergebnisse über Experimente mit Petroleum wurden in der Zeitschrift der Internationalen Medizinischen Gesellschaft für Blut- und Geschwulstkrankheiten Nr. 5/1964 veröffentlicht: Die Nucleinsäuren in der Krebszelle unterscheiden sich von denen in der gesunden Zelle. Sie sind entartet. Auf Grund von Forschungen wissen wir, daß diese körperfremden Nucleinsäuren tatsächlich Krebs entstehen lassen und Ihre
Zerstörung verhindert Krebs. Ein Mittel, das gegen Krebs helfen soll, sollte entweder die entarteten Nucleinsäuren schädigen oder den fehlgesteuerten Stoffwechsel der Zelle wieder in Ordnung bringen oder die Funktionen der Hypophyse (Hirnhangdrüse) umwandeln.
Natürlich gibt es auch andere Verfahren um Krebs zu bekämpfen. Eine Uebersicht enthält unser PHI-Sonderheft „Krebsheilung ist möglich(3.80 Euro)“ Patienten bekamen nach Einnahme von Petroleum wieder Appetit. Sie setzten Gewicht an. Sie konnten auch schwere Speisen zu sich nehmen und wieder gut vertragen. Die Verdaungstätigkeit normalisierte sich. Die Blutsenkung besserte sich und eine Vermehrung der Erythrocyten (roten Blutkörperchen) setzte ein.
Sogar bei krebskranken Hunden und Katzen wurde es mit Erfolg eingesetzt. Es ist wissenschaftlich erwiesen, daß das Abwehrsystem unseres Körpers gegen Tumore im Bindegewebe (Mesenchym) liegt und wir versuchen müssen, seine Funktion zu stärken. Es ist auch bewiesen, daß die Bestrahlung von Krebs leider auch die Abwehrkraft und das Immunsystem des Körpers schwächt und Dr. med. Sichert versichert, daß bei Petroleumanwendung nicht ein einziger Fall von toxischer Schädigung bekannt ist.
Dr. sc.nat. Dr. med. Paul Gerhardt Seeger † der bekannte Krebsforscher, erklärte die Heilung durch Petroleum so; “Laut seinen Forschungen 1936-1940 kommt es in der Krebszelle zu einer Cholesterin Veresterung und diese Ester werden durch Petroleum gelöst und die Zelle kann sich regenerieren.
Samuel Hahnemann, der Begründer der Homöopathie, gab seinen Patienten schon die Petroleumverdünnung in der Dosierung von C3 – C30 und höhere Potenzen gegen Hautausschlägen, langanhaltenden Beschwerden nach Emotionen, Erregungen, Schrecken, Sorge usw., schleichenden Magen- und Lungenbeschwerden, Schwindel beim Aufstehen, Sehstörungen, Ohrenjucken, Übelkeit, Prostatabeschwerden, Heiserkeit, trockenem Husten, Ohnmacht, Herzklopfen, Nacken- und Steißbeinschmerzen, knackenden Gelenken, steifen Knien, Froststbeulen, trockene Haut, Herpes, Hitzewallungen, Kältegefühl und verhärtete Drüsen.
Quellen: überwiegend aus dem Internet, sowie aus den Büchern „Die Lösung des Krebsproblems“ von Erika Herbst und „Gesund und munter auf die 100“. eines zwar anonymen Autors, jedoch aus seriösen Naglschmidt-Verlag. Beides sind sehr umfangreiche Bücher, mit rund 1500 Seiten, die jeweils nur ein Kapitel mit 10 bzw. -15 Seiten über die Petroleumkur enthalten.
w3000: gefunden in: http://www.naturglaube.de/system/include.php?path=forum/showthread.php&threadid=268&PHPKITSID=8711bdea3a8ef1af1ee9663693f2b86fKommentare dazu sind zahlreich ebenfalls unter diesem LINK zu finden.
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Diese Webseite ist eine Sammlung von Informationen über das Petroleum, über seine Fähigkeit, Krebs und andere Krankheiten sowie gesundheitliche Probleme zu heilen.
Ich selbst bin weder Arzt noch medizinische Fachkraft, deshalb kann ich keine Verantwortung für die Anwendung der beschriebenen Kur übernehmen!
Die menschliche Neugier und die Bereitschaft zu helfen waren meine einzigen Motive.
Ich nehme an, dass der Leser ein erwachsener Mensch ist, der entscheiden kann, wie er das auf dieser Webseite gesammelte Wissen sich zunutze machen kann.
Ich glaube, wir sollten uns von Lektionen, die wir im Laufe unseres Lebensweges akkumulieren, geführt werden lassen.
(Das Bild dient zur Illustration. Ich verkaufe kein Petroleum!
Ihre Fragen stellen Sie bitte im Forum.)
klick hier um mehr von dieser Seite zu erfahren:  http://petroleum_de.lorincz-veger.hu/index
http://www.caelo.de/suche.html?sword=petroleum&showform=1&searchmenu=auto – organschädigend! steht als Warnhinweis – es ist jedoch jenes Petroelum, das in der Seite von Lorincz Veger (siehe Bild) mit großem Erfolg in 3 Sprachen beschrieben wird!!!
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Weitere Erklärungen und LINKS im Kommentar!
Quelle: https://wissenschaft3000.wordpress.com/2013/04/20/alternative-heilung/

Gruß an die, die wissen, daß Petroleum “das Mittel der Wahl” bei Kopfläusen ist. auf die Kopfhaut massieren- Folie drumwickeln, nach 20 Min. Haare waschen…

Fort sind die Läuse und die drohende Typhusgefahr

TA KI
Quelle: https://daserwachendervalkyrjar.wordpress.com/2015/10/15/alternative-heilung-durch-petroleum/
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Gruß an die Wissenden
Der Honigmann

Kombucha, Kefir und Co – Die große Kraft der kleinen Helfer

Brauen Sie sich Ihren eigenen Zaubertrank! Die Vielfalt natürlicher Gärtränke mit gesunder Milchsäure, unzähligen Enzymen und lichtvollen Spiralmolekülen ist groß und für jeden Geschmack findet sich ein solches Gesundheits-Gebräu – aus Tee, Milch, Brot, Gemüse oder Früchten. Und wer dennoch die Mühe scheut: auch exzellente Fertiggetränke findet man heute

Von Ulrich Arndt
Kombucha„Licht ist Leben.“ In uns strahlt im wahrsten Sinne des Wortes ein „Lebenslicht“. Das haben Wissenschaftler vor einigen Jahren entdeckt. Jede einzelne lebende Zelle sendet Licht aus – auch in unserem Körper ist das so. Mehr noch, Art und Menge des Lichts zeigen sogar an, ob wir gesund sind, unser Immunsystem angeschlagen ist oder ob eine einzelne Zelle bereits abgestorben ist. Doch wie können wir unser „inneres Licht“ am besten erhalten und stärken und uns dadurch fit und jung erhalten? Eine wichtige Rolle spielt dabei natürlich die Ernährung. Sie kann so umgestellt und ergänzt werden, dass sie weit stärker als bisher allgemein üblich das Lebenslicht in uns nährt. Von zentraler Bedeutung dabei sind:
Enzyme, spiralförmige Makromoleküle und nützliche, lebende Mikroorganismen wie die Milchsäurebakterien.
Sie sind wichtige Speicher von Licht und finden sich vor allem in Keimlingen, frischem Obst und Gemüse und in den Mikroalgen Spirulina, Chlorella und Afa. Spezielle Gärgetränke aber enthalten davon besonders viel und liefern uns dadurch geradezu eine „innere Lichtdusche“: Das sind Kombucha, Kefir, Wasserkefir, Brottrunk (Kwass), Molke-Kwass und milchsaure Gemüsesäfte. Seit über 2000 Jahren werden sie in vielen Regionen der Erde als spezielle Heil- und Stärkungselixiere oder als tägliche Durstlöscher genutzt und wurden unter den unterschiedlichsten Namen bekannt. So wird beispielsweise der Kombucha-„Pilz“ in Böhmen und Mähren „Olinka“ genannt, in Frankreich heißt er „Champignon de la Charité“ oder „Champignon de longue vie“ und in Italien „Funko Cinese“. Frühere Handelsbezeichnungen in mitteleuropäischen Apotheken waren „Mo-Gù“ und „Fungojapon“. Hinzu kommen noch zahlreiche phantasievolle Bezeichnungen wie „Gichtqualle“, „Wunderpilz“ und „Heldenpilz“.
Frühe Erwähnungen eines milchsaueren, Kwass-ähnlichen Getränks finden sich etwa in den fast 1000 Jahre alten Klosterschriften des Heiligen Wladimir. Anders als beim heutigen Brottrunk wurde damals praktisch alles, was an Essbarem zur Verfügung stand vergoren: Weizen, Roggen, Gerste oder altes Brot, Buchweizen und auch Gemüse wie Rote Bete und Mohrrüben sowie verschiedene Gewürze darunter vor allem Pfefferminze. Bereits zur Zeit Karls des Großen im 8. Jahrhundert aber begann man auch Hopfen und Honig zuzusetzen, was die Milchsäurebakterien unterdrückt und so die Alkholbildung durch Hefen fördert – so eroberte das Bier Westeuropa und löste die gesunden milchsauren Getränke immer mehr ab.
Von den milchsauren Gär- und Enzymgetränke aus verschiedenem Obst und Gemüse sind heute nur noch der Sauerkrautsaft und der in der anthroposophischen Medizin hochgeschätzte, vergorene Rote-Beete-Saft bekannt. In Japan und China aber wurden in den letzten Jahrzehnten moderne Forschungen zur Obst- und Gemüse-Vergärung und –Fermentierung durchgeführt. Von dort kommen auch die am bekanntesten gewordenen Neuschöpfungen angefangen von Super-Ohtaka und Ohtaka-Koso bis zu den „Effektiven Mikroorganismen“. Auch die in jüngster Zeit ebenfalls populär gewordenen Gesundheitsgetränke „Vita-Biosa“ und „Rechtsregulat“ wurden aus dem uralten Wissen um die gesunden Gärgetränke entwickelt.
Ihnen allen gemein ist die große Heilkraft der zahlreich enthaltenen winzigen Helfer für die Gesundheit: Milchsäure- und andere gesunde Mikroorganismen und Enzyme.
Viele wissenschaftliche Studien belegen mittlerweile die enormen Heilkräfte, die all diese Gärgetränke bei regelmäßigem Genuss entfalten können (ausführlich in: Ulrich Arndt „Kombucha, Kefir & CO“):
Beispielsweise weiß man vom Kombucha, dass seine virushemmende Wirkung genauso stark ist wie bei einem handelsüblichen Medikament. Er reguliert zudem die Darmflora, hilft bei Pilzerkrankungen durch Candida-Hefepilze, steigert die Abwehrkräfte und lindert Gicht, Rheuma, Hauterkrankungen und viele Zivilisationskrankheiten.
Kombucha-PilzStudien zum Brottrunk (Kwass) belegen, das durch ihn das gesamte Immunsystems innerhalb von 100 Tagen um 300 Prozent gestärkt wird. Magen-Darm-Beschwerden, Schuppenflechte, Neurodermitis und andere Hauterkrankungen werden ebenso deutlich gelindert oder sogar ganz geheilt wie chronischen Sehnenentzündungen, Muskelschmerzen und seelisch-körperliche Erschöpfungszustände – letztere sogar stärker als bei Verwendung von Multivitaminpräparaten wie Untersuchungen von Prof. Dr. R. Grossarth-Maticek, Heidelberg, ergaben. Die „schlechten“ Cholesterinwerte werden gesenkt, bei Diabetes wird der Blutzuckerspiegel deutlich verbessert und auch das Körpergewicht kann bei langfristiger Anwendung auf das individuell normale Maß reduziert werden. Besonders spektakulär aber sind Studien mit Tschernobyl-Opfern, bei denen die radioaktive Verseuchung des Körpers innerhalb von nur 3 Wochen um das Zwei- bis Dreifache gesenkt werden konnte. So berichtet Prof. Dr. M.B. Borissjuk vom staatlich medizinischen Institut Grodno in Weißrußland über seine Erfahrungen mit dem deutschen „Kanne Brottrunk“.
Der Kefir bewies in wissenschaftlichen Untersuchungen seinen positive Wirkung auf Stoffwechsel, Kreislauf, Leber, Galle und Nieren. Bei regelmäßigem Genuss treten Infarkte und Rheuma seltener auf und er kann schädliche Krankheitserreger wie Thyphusbazillen innerhalb von 48 Stunden abtöten.
Unter den neuen Gärgetränken sorgte vor allem „Vita Biosa“ für Furore. Nach individuellen Fallberichten soll seine Anwendung auch schwere Erkrankungen wie Krebs, Diabetes, Aids und Magengeschwüre sowie Allergien, Rheuma und Lebererkrankungen gelindert oder sogar geheilt haben.
Entdecken Sie dieses alte Heilwissen wieder für sich! Sie können diese selbst herstellen. Die nötige Starterkultur, also einen Kombucha- oder Kefir-„Pilz“, ein Konzentrat von „Effektiven Mikroorgansimen“ etc., erhalten Sie von speziellen Händlern. Oder Sie genießen die Fertiggetränke – allein schon beim Kombucha gibt es mehr als ein Dutzend verschiedener „Zaubertränke“ und in keinem Land ist die Auswahl an Kombucha-Getränken so groß wie in Deutschland.
Kombucha-Fertiggetränke:
„Amrita®“ und „Viva“: Die beiden Enzym-Getränke werden aus 13 verschiedenen Kräutern und Früchten – orientiert an den Regeln der ayurvedischen Ernährungslehre – vergoren. Die Zutaten stammen aus kontrolliert-biologischem Anbau, das Wasser wird zuvor energetisiert.
„Dr. Meixner’s Combucha®-Teekwaß“: Der Name dieses Gärgetränks mag im ersten Moment verwirren. Teekwass ist jedoch eine der in Mitteleuropa für Kombucha kursierenden Bezeichnungen. Die Herstellung erfolgt hier unter Verwendung von speziellem, seltenen germaniumhaltigen Mineralwasser, durch das die gesundheitliche Wirkung des Enzym-Getränks gesteigert werden soll.
„Natur Pur® Kombu’Cha“: Das Enzymgetränk wird aus Grüntee und 17 verschiedenen Kräutern sowie Rübenzucker aus biologischem Anbau hergestellt.
Eine Besonderheit ist die Form der Wasservitalisierung mit Verwirbelung und Edelstein-Energetisierung , bei der der natürliche Wasserkreislauf der Erde nachgeahmt wird
Kwass-Fertiggetränke:
“Kanne-Brottrunk®“ und „Brolacta®“: Er ist der deutsche „Klassiker“ unter den Kwass-Getränken (eine nur in Apotheken erhältliche Version ist „Brolacta®“) und wird aus einem Brot, das aus Weizen, Roggen und Hafer besteht, und chlorfreiem Wasser aus eigenem Brunnen hergestellt. Das Brot wird 4-6 Monate lang milchsauer vergoren. Das Getreide wird rein biologisch angebaut. Einzigstes Spritzmittel ist „Kanne-Fermentgetreide ‘flüssig’“, der wieder flüssig gemachte feste Gärungsrest bei der Brottrunk-Herstellung.
„Molke-Kwass“: Hier wird Molke statt Wasser verwendet, was einen höheren Gehalt an Mineralien wie Kalium, Kalzium, Magnesium und Phosphor zur Folge hat. Der wärmebehandelten Frischmolke wird meist Apfeldicksaft, Sauerteig, Vollkorn und Haselnüssen zugesetzt. Das verwendete Brot ist ein Vollkornbrot aus Bio-Getreide. Im Unterschied zum normalen Kwass, der in der Regel mehrere Monate gärt, wird beispielsweise der „Heirler Molke-Kwass“ nur einige Stunden lang vergoren. Das so erhaltene Getränk wird vor dem Abfüllen allerdings nochmals kurz wärmebehandelt.
„Effektive Mikroorganismen“, „Vita Biosa“ und andere:

„Effektive Mikroorganismen“:
Die Mischung aus „Effektiven Mikroorganismen“ (kurz: „EM“) ist als „Urmischung“ erhältlich und kann dann selbst mit Zuckerrohrmelasse vermehrt und zu einem Getränk verdünnt werden. Fertiggetränken sind „EM-A“ und „EM-X“ und weiteren Mixgetränken mit Aloe-Vera-Zusätzen, Ling-Zhi-Pilz oder anderen Pflanzen. Zum Cocktail der „Effektiven Mikroorganismen“ gehören über 80 verschiedene Arten von Milchsäurebakterien und Mikroben und gerade die Vielfalt in dieser Mischung soll, laut Erfinder Dr. Teruro Higa, das Heilgeheimnis der Wirkung ausmachen.
„Vita Biosa“: Bei dieser dänischen Erfindung von Öko-Landwirt Erik Nielsen standen die Effektiven Mikroorganismen von Dr. Higa Pate. Auch hier ist die Vielfalt an Mikroorganismen das Geheimnis. Unterstützt wird die Wirkung durch eine spezielle Kräutermischung aus 19 Kräutern, die eine wohltuende Wirkung für die Verdauung haben wie Anis, Süßholzwurzel, Petersilie, Dill, Minze, Thymian, Basilikum, Kamille, Salbei, Bockshornklee, Engelwurz und Ingwer.
„Rechtsregulat“: Dieser Trunk wird aus Zitronen, Datteln, Feigen, Wal- und Kokosnüssen, Sellerie, Artischocken, Hirse und Erbsen – alles aus Bioanbau – sowie aus Milchzucker, Safran und anderen Gewürzen über eine mehrstufige Fermentation hergestellt. Das von dem Lebensmittelchemiker und Apotheker Dr. Hans Niedermaier entwickelte Verfahren stellt sicher, dass bei der Gärung die positive rechtsdrehende Milchsäure entsteht.
„Super-Ohtaka“, „Ohtaka Koso“: Diese japanischen Enzym-Konzentrate wird aus 60 verschiedenen Sorten Gemüse, Obst, Kräutern, Keimlingen und Sprossen, Algen und Pilzen aus kontrolliert-biologischem Anbau hergestellt. Sie werden schichtweise mit Zucker vermischt und 7-10 Tagen einem Temperaturwechsel zwischen -5° und 40° Celsius ausgesetzt, der den Klimawechsel zwischen Frühling, Sommer, Herbst und Winter imitieren soll. Dadurch verflüssigt sich das Zuckergemisch und nimmt Enzyme, Vitamine und Mineralien auf. Erst diese Flüssigkeit wird dann 6 Monate lang vergoren. Dieses Gärgetränk wurde bisher am eingehendsten auf seine enthaltenen Enzyme hin untersucht und enthält nach Forschungen japanischer Wissenschaftler zirka 250 verschiedene Enzyme.
Milchsaure Gemüsesäfte: Der bekannteste Art unter ihnen ist der Sauerkrautsaft, der von mehreren Firmen angeboten wird. Andere milchsaure Säfte sind selten, vor allem von der Firma „Eden“ werden aber derartige Gärsäfte im gesamten deutschsprachigen Raum angeboten. Hervorzuheben ist hier vor allem der leicht milchsaure Rote-Bete-Saft, dem ein positiver Einfluss auf das Blut zugesprochen wird, und der „Fitneß-Kur-Cocktail“ nach einem Rezept des „Naturarztes“ Manfred Köhnlechner.
Gruß an die Heilkundigen
TA KI
Gruß an die Heilenden
Der Honigmann