Sie duften verführerisch nach Apfel und Zitrone - eigentlich
möchte man so hineinbeißen: in die Quitten, die jetzt - je nach Sorte -
schon reif sind oder gerade erst reif werden.
Aber wehe, sie
geben diesen Gelüsten nach... Sie beißen in ein holziges, saures Etwas.
Denn Quitten können Sie roh nicht verzehren. Und dennoch sollten Sie sie
nicht einfach am Baum hängen lassen. Immerhin handelt es sich um eine
sehr vitalstoff- und ballaststoffreiche Frucht. Rund 200 Sorten gibt es;
bei uns besonders verbreitet sind Apfel- und Birnenquitte.
Dabei
unterscheiden sie sich nicht nur in der Form. Die Apfelquitte ist recht
hart und trockener. Die Birnenquitte hat weniger Steine und ist
lieblicher. Beiden Sorten ist aber gemeinsam, dass Sie sie rund drei
Monate lagern können; bei rund zwei Grad halten sie sich bis nach
Weihnachten.
Schälen Sie sie oder reiben Sie sie gut
ab und stellen Sie daraus zum Beispiel Gelees, Chutneys, Quittenbrot,
Saft oder Likör her. Diese Dinge schmecken nicht nur lecker. Die Quitten
liefern Ihnen viel Kalium und wirken so entwässernd. Zudem versorgen
sie Sie mit reichlich Eisen und den wichtigen sekundären
Pflanzenstoffen, die Sie vor Krankheiten schützen.
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